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Das Kauferinger Volksfest und die Wiesn

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Kommentar Von Thomas Wunder
14.09.2018

Nur wenige Besucher und kaum Fahrgeschäfte. Warum das Kauferinger Volksfest eine ernüchternde Veranstaltung war, kommentiert LT-Redakteur Thomas Wunder.

In einer Woche startet die Wiesn. Das Oktoberfest in München zieht alljährlich die Massen an. Beliebt ist das Volksfest nicht nur bei Touristen, sondern auch die Einheimischen pilgern dorthin. Begehrt sind auch die Plätze beim traditionellen Trachten- und Schützenumzug. Heuer haben sich D’Windachtaler Hofstetten einen Startplatz ergattert, nachdem sie sich die Jahre zuvor vergeblich beworben hatten. Die Wiesn zieht. Lesen Sie auch: Kauferinger Volksfest: Der Festwirt zieht eine enttäuschende Bilanz

Vom Kauferinger Volksfest kann man das leider nicht behaupten. Sechs Tage lang hatte das Bierzelt geöffnet, zwei Tage davon als Kulturzelt mit prominenten Livebands. Die Bilanz der Veranstalter fällt ernüchternd aus. Beim Volksfest gab es Höhen und Tiefen, das Kulturzelt war - rein von den Besucherzahlen - ein Reinfall.

Jetzt müssen alle Beteiligten an einen Tisch

Woran liegt das? Feszelte im Münchner Umland haben ganz andere Besucherzahlen. Sind die Kauferinger und ihre Nachbarn Bierzelt-Muffel? Oder sind sechs Abende einfach zu viel? Gibt es zu wenige Fahrgeschäfte? Letzteres trifft sicherlich zu. Doch das eine bedingt das andere. Wenig Besucher im Zelt, bedeutet auch weniger Umsatz für die Schausteller, die Kaufering fernbleiben.

Wie soll es weitergehen? Festwirt, Konzertveranstalter und Bürgermeisterin werden sich zusammensetzen und nach Lösungen suchen. Ansätze gibt es laut Festwirt Jochen Mörz viele. Jetzt gilt es, die richtigen zu finden. Das Kulturzelt, mit Zugpferden wie der Spider Murphy Gang oder LaBrassBanda, war so ein guter Ansatz.

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