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Klimaschutz

14.04.2018

Das Radwegenetz soll ausgebaut werden

Der Weg entlang der Bahnlinie zwischen Landsberg und Kaufering soll zu einem Radweg ausgebaut werden.
Bild: Julian Leitenstorfer

Landkreis fördert vier Projekte. Sie sollen das Radeln zur Arbeit erleichtern

Das Radwegenetz im Landkreis wird wieder ein bisschen enger geknüpft. Der Kreisausschuss hat dazu in seiner jüngsten Sitzung Zuschüsse von jeweils 40000 Euro bewilligt, damit an vier Stellen bestehende Wirtschaftswege zu Radwegen ausgebaut werden. Mit diesen Wegen sollen insbesondere auch Arbeitnehmer dazu bewegt werden, mit dem Fahrrad ihren Arbeitsplatz anzusteuern. Konkret ging es um folgende Vorhaben:

Über eine Radweganbindung der Firma Delo in Schöffelding wurde bereits mehrfach diskutiert. Sie soll vom westlichen Ortsrand von Windach entlang der Autobahn an die Ostseite des Firmengeländes und weiter nach Eresing führen, wo Anschluss zum Radweg zur S-Bahn in Geltendorf besteht.

Von ähnlichen Überlegungen ist man im Landratsamt auch beim Ausbau eines Radwegs zwischen Landsberg und Kaufering geleitet. Er soll an der Josef-Kloo-Straße in Landsberg beginnen und entlang der Bahnlinie Richtung Viehweideweg zum Heizkraftwerk im Kauferinger Süden und schließlich zum Radweg an der alten B 17 führen. Dieser Weg wäre sicherer als der an der Augsburger Straße mit den zahlreichen Parkplatzeinfahrten und würde zum Bahnhof in Kaufering und zahlreichen Arbeitgebern wie Hilti führen.

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Epfenhausen und Kaufering könnten über Feldwege nördlich der Bahnstrecke verbunden werden. Der Weg würde am südlichen Ortsrand von Epfenhausen beginnen und am Schwiftinger Weg in Kaufering enden.

Umdisponiert wurde bei der Verbindung Epfenhausen-Weil. Von einem Weg durchs Moos ist man abgekommen. Da hätte mit 23 Grundeigentümern über einen Grundstückserwerb verhandelt werden müssen, berichtete Andreas Graf vom Landratsamt. Jetzt werde eine Trasse an der Staatsstraße geplant. Zwar müssten auch dort Flächen gekauft werden, jedoch habe man es mit weniger Grundeigentümern zu tun.

Für die ersten drei Wege wird laut Graf auch der Erholungsgebieteverein Augsburg 16000 Euro bezahlen. Außerdem werden Gelder beim Projektträger Jülich beantragt, der Klimaschutzprojekte bezuschusst. Die notwendigen Gelder stehen zwar 2018 im Kreishaushalt. Realisiert werden dürften die Radwege heuer jedoch nicht mehr. Beispiel Delo: Hier wolle man so weit kommen, dass zumindest die Ausschreibung heuer erfolgen kann, erklärte Rainer Mahl vom Sachgebiet Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung auf LT-Nachfrage.

Daneben seien auch über das staatliche Radwegprogramm zwei Vorhaben in der Pipeline: Graf erwähnte die Verbindung von Denk-lingen nach Hohenfurch und von Schwabhausen nach Kaltenberg. Bei letzterer bestehe aber ein Problem mit dem Grunderwerb, so Graf. Josef Lutzenberger (GAL) erinnerte an die Notwendigkeit eines Radwegs an der Staatsstraße von Utting nach Riederau. (ger)

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