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Kreis Landsberg

25.01.2014

Das ZDF dreht in Thaining

Die Reporter des ZDF-Länderspiegels filmen den Thaininger Bürgermeister Leonhard Stork am geplanten Standort für die neue Windkraftanlage zwischen Thaining und Pflugdorf.
Bild: Thorsten Jordan

Ein Team des „Länderspiegels“ zeichnete in der Gemeinde Thaining im Kreis Landsberg einen Beitrag über das geplante Windrad auf.

Das von der Gemeinde Thaining geplante Windrad ist nun auch Thema im Fernsehen. Am gestrigen Donnerstag drehte ein Aufnahme-Team des ZDF in der Gemeinde. Die Reporter zeichneten zunächst ein Gespräch mit Bürgermeister Leonhard Stork im Rathaus auf und drehten danach am Standort der künftigen Anlage. Der fertige Beitrag wird am kommenden Samstag, 25. Januar, ab 17.05 Uhr im „Länderspiegel“ des ZDF ausgestrahlt.

Bereits am Tag zuvor hatte Bürgermeister Stork in der Sitzung des Gemeinderates einen aktuellen Sachstandsbericht abgegeben. Demnach sei am 13. Januar die „positive Stellungnahme“ der Wehrbereichsverwaltung München eingetroffen. „Somit stehen nunmehr keine Belange der zuständigen Luftfahrtbehörden für den Bau unserer Windkraftanlage entgegen“, betonte Stork. Bereits am 14. Januar habe dazu eine Besprechung mit den an der Planung beteiligten Büros stattgefunden. Der Inhalt des Gesprächs: Das weitere Vorgehen im Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Landsberger Ingenieurbüro übernimmt  weitere Planung

Neu dabei ist, dass ein Landsberger Ingenieurbüro die weitere Planung bis zur Ausschreibung und Ausführung vom bisherigen Ingenieurbüro übernimmt. Stork führte weiter aus, dass die Windmessung für das zweite Ertragsgutachten in den nächsten Tagen in Auftrag gegeben werde.

Das ZDF dreht in Thaining

Eine Besprechung im Landratsamt habe außerdem ergeben, dass laufende Anträge von Windkraftprojekten „derzeit nach geltendem Recht“ geprüften werden. Das heißt: „Es gibt keine Vorgaben zu einer 10H-Regelung“. Gemeint ist hier der zehnfache Mindestabstand der Höhe der 140 Meter hohen Windkraftanlage zur nächstgelegenen Wohnbebauung. Allerdings müssen der Immissionsschutzbehörde von unabhängigen Gutachtern erstellte „Schall- und Schattenberechnungen“ vorgelegt werden.

Für das Bauamt müssten außerdem die Abstandsflächen aufgegliedert und die Abweichungen beantragt werden. Hinzu kommen Rückbauverpflichtungen, Brandschutznachweise sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zur Leistungsfähigkeit der Anlage. „Nur dann“, sagte Stork, „kann die Freigabe eines Kommunalkredits genehmigt werden.“ Wenn das Projekt abgesegnet ist, werde das der Öffentlichkeit rechtzeitig mitgeteilt, versicherte der Bürgermeister.

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