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Landsberg

25.03.2016

Das besondere Bild wird gesucht

Der Ellinor Holland Kunstpreis wird heuer wieder im September im Landsberger Stadttheater verliehen. Erster Preisträger war Andreas Kuhnlein.
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Der Ellinor Holland Kunstpreis wird heuer wieder im September im Landsberger Stadttheater verliehen. Erster Preisträger war Andreas Kuhnlein.
Bild: Thorsten Jordan

Heuer steht die Fotografie beim Ellinor Holland Kunstpreis im Mittelpunkt. Ausschreibung zum Thema Mensch. Einsendungen bis Ende Juni. Außer Konkurrenz zeigt Jurymitglied Rainer Martini seine Bilder aus Marakesch

Ganz im Zeichen der Fotografie steht in diesem Jahr der Ellinor Holland Kunstpreis des LT. Er wird am Samstag, 17. September, ab 19 Uhr im Stadttheater verliehen. Dabei suchen wir ein besonderes Bild. Ein Foto, dass sich mit dem Thema Mensch in unserer Zeit auseinandersetzt. Das kann ein außergewöhnliches Porträt sein oder ein Bild, dass zeigt, wie Völkerverständigung funktioniert oder funktionieren könnte. Ein Bild über Integration, Miteinander und – Völkerwanderung.

Prominentes Jurymitglied ist Rainer Martini – renommierter Sportfotograf und Gründer der Bildagentur LOOK. Der gebürtige Westfale, Jahrgang 1948, volontierte in Hamburg als Bildjournalist bei einer lokalen Presseagentur. Zusammen mit dem radikalen Artdirector und Folkwang-Professor Willi Fleckhaus sowie später mit dem Reportagefotografen und GEO-Gründer Rolf Gillhausen entstanden unterschiedliche Buchprojekte, hauptsächlich Bildbände zu den Fußballweltmeisterschaften, die neben Sportfotos in einem zweiten Band auch Länderporträts beinhalteten, sagte er anlässlich seiner Ausstellung im letzten Jahr in Epfach. Martini spezialisierte sich auf Reise- und Landschaftsfotografie. Er machte Foto-Reisen nach Venedig, Marrakesch, Namibia, in die Toskana und immer wieder in den Südwesten der USA. Der Fotograf, der im idyllischen Epfach im alten ehemaligen Pfarrhaus lebt, stellt schon vor der Kunstnacht im Altstadtsaal der VR-Bank Landsberg-Ammersee aus und zeigt seine Bilder unter dem Motto „Menschen in Marakesch“. Ab Donnerstag, 15. September, 19 Uhr sind dort seine Fotografien zu sehen. Weitere Jurymitglieder sind bisher LT-Fotograf Thorsten Jordan, Kulturamtschefin Claudia Flörke und der Künstler Wolfgang Hauck

Eine Jury der LT-Redaktion wird aus den eingesendeten Arbeiten, vorab sechs Werke auswählen. Diese sechs Werke werden in einer Ausstellung in der Langen Kunstnacht im Foyer des Stadttheaters gezeigt. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr, ab 20 Uhr findet die Preisverleihung im Theatersaal statt. Die Preisverleihung umrahmen wie immer bekannte Landsberger Künstler. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben. Zusätzlich gibt es heuer zum dritten Mal einen weiteren Preis, der von der VR-Bank Landsberg-Ammersee gestiftet wird. Dieser Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

Das besondere Bild wird gesucht

Der vom Landsberger Tagblatt ausgelobte Preis trägt den Namen der im Dezember 2010 verstorbenen Verlegerin und Herausgeberin der Augsburger Allgemeinen und ihrer Heimatzeitungen. Ellinor Holland ist nicht nur für ihr Engagement im sozialen Bereich für die Kartei der Not bekannt, sondern auch für ihre tiefe Verbundenheit mit der Kunst. Sie war Sammlerin und förderte Künstler. Zahlreiche Ausstellungen finden im Foyer des Medienzentrums in Augsburg statt, und die „Aphrodite“ des Malerfürsten Markus Lüpertz steht vor dem AZ-Gebäude in Augsburg.

Die Teilnahmebedingungen

Das Thema des Wettbewerbs ist der Mensch in unserer Zeit – auch unter dem Aspekt, dass immer mehr Menschen ihre Heimat verlassen und in einem anderen Land leben müssen. Freiwillig, oder gezwungener Maßen, weil sie auf der Flucht sind. Die Bilder müssen bis zum 31. Juni an die Redaktion des Landsberger Tagblatts in der Von-Kühlmann-Straße 3, 86899 Landsberg geschickt werden. Gerne per E-Mail. Schicken Sie uns die Bilder bitte dann als Dateianhang im Jpg-Format mit 300 dpi und 30 Zentimeter breit.

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