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St. Alban

23.08.2020

Das im Ammersee gesunkene Segelschiff wird mit viel Aufwand geborgen

Der Zwei-Master Sir Shackleton (rechts) schwimmt wieder: Mithilfe von Luftkissen wurde das Segelboot vom Grund des Ammersees gehoben.
Bild: Thorsten Jordan

Das bekannte Segelschiff Sir Shackleton ist vergangene Woche im Ammersee untergegangen. In Millimeterarbeit wurde das Boot wieder gehoben. Keine einfache Angelegenheit. 

Millimeterarbeit war die Bergung des Segelschiffs Sir Shackleton, das vor St. Alban auf den Grund des Ammersees gesunken war. Am Sonntag waren die Vorbereitungen schon am frühen Morgen angelaufen – bis der bekannte Zwei-Master wieder an der Oberfläche erschien, dauerte es aber bis zum späten Nachmittag.

Es war eine knifflige Aufgabe für die Wasserrettung Nussdorf ( Österreich), die bei der Bergung des Zwei-Masters federführend war. Schon am Samstag hatte man Gurte am Rumpf des Schiffs angebracht und erste Bilder einer Unterwasser-Drohne brachten gute Nachrichten: Das Segelschiff machte einen relativ unbeschädigten Eindruck.

Noch ist unklar, warum das Schiff gesunken ist

Trotzdem war die Spannung groß, bis das Schiff endlich wieder an der Wasseroberfläche erschien. Mit Luftkissen, die aufgeblasen wurden, brachte man den Zwei-Master der Klasse Ketsch langsam wieder nach oben.

Wie berichtet, hatten die Eigner Klaus Gattinger und Christian Seelos Anfang vergangener Woche entdeckt, dass ihr Schiff gesunken war. Was genau passiert ist, das steht bislang noch nicht fest.

Die „Sir Shackleton“ ist rund elf Meter lang, wiegt etwa zehn Tonnen und liegt seit dem Jahr 2011 am Ammersee. Gattinger und Seelos bieten auf dem Schiff Event- und Seminarfahrten an. (mm/str)

Sehen Sie hier ein Video von der Bergung.

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