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14.10.2017

Das strittige Grundstück ist raus

Kehrtwende beim Plan „Entraching-Ost“

Eine Kehrtwende gab es beim Thema Bebauungsplan „Entraching Nord-Ost“: In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Finning wurde einstimmig beschlossen, ein Grundstück mit drei möglichen Bauplätzen wieder aus dem Umgriff des Bebauungsplans herauszunehmen.

Denn bei der Änderung der bestehenden Einbeziehungssatzung „Entraching Nord-Ost“ in einen Bebauungsplan war herausgekommen, dass ein Regenwasserkanal über das genannte Grundstück läuft. Dadurch schränkt sich die Bebaubarkeit dieser Fläche um einen sechs Meter breiten Streifen ein. Dieser Kanal ist rechtlich nicht gesichert. Bürgermeister Siegfried Weißenbach führte an, dass mit dem Eigentümer des Grundstückes bislang keine Einigung erzielt werden konnte und dieser sich nun durch einen Anwalt vertreten lasse. Der Eigentümer fordere Baurecht für ein weiteres Haus in zweiter Reihe.

Der Kanal muss nicht verlegt werden

Der Bauausschuss hatte Ende August empfohlen, dass der Regenwasserkanal an der Grenze mit je drei Metern Abstand verlegt werden soll. Außerdem solle für diesen Kanal eine Grunddienstbarkeit eingetragen werden. Die Kosten für die Verlegung des Kanales würden die Ammerseewerke tragen, die diese auf die Allgemeinheit umlegten, sagte Weißenbach in der Sitzung. Weil das strittige Grundstück nun aus der Überplanung genommen wird, müsse der Kanal aktuell nicht verlegt werden, erläuterte der Bürgermeister. (rg)

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