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Natur

21.03.2015

„Das wäre ein großes Verlustgeschäft geworden“

Im Fuchstal wird es nun erst mal doch keinen Waldkindergarten geben.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Warum es im Fuchstal nun doch keinen Waldkindergarten gibt.

Schon einmal war der Startschuss verschoben worden, aber jetzt ist es offiziell: Vorerst wird es zwischen Leeder und Denklingen keinen Waldkindergarten geben. Eigentlich sollte die Einrichtung zum neuen Kindergartenjahr im September ihren Betrieb aufnehmen. „Wir hatten zu wenig feste Anmeldungen“, sagt nun aber Naturpädagogin Thea Wolf, die den Kindergarten leiten sollte.

Am Anfang hätten noch rund 13 Eltern ihr Interesse bekundet – am Ende seien aber nur etwa fünf dabeigeblieben. „Das wäre ein großes Verlustgeschäft geworden“, sagt Wolf. Wenigstens zehn Kinder hätten sie gebraucht. Und erst ab etwa 15 Kindern wäre der Kindergarten überhaupt erst kostendeckend gewesen, betont sie. Die Gemeinde Fuchstal hätte zwar 60 Prozent des Defizits übernommen, die Gemeinde Denklingen hätte allerdings kein Geld dazugesteuert.

Thea Wolf findet es schade, dass aus den Plänen nun doch nichts wird. „Richtig ernüchtert“ sei sie allerdings schon im November gewesen – denn da habe sich abgezeichnet, dass es doch nicht so viele Interessenten gibt wie zunächst gedacht. „Es wurden immer weniger“, sagt sie. „Damit hätte ich gar nicht gerechnet.“ Jetzt tut es ihr vor allem für die Eltern leid, die ihre Kinder gern in den Waldkindergarten geschickt hätten.

Jochen Bermann, der Vorsitzende des MoMo-Fördervereins, der die Trägerschaft für die Einrichtung übernommen hätte, will die Hoffnung aber noch nicht aufgeben. „Die Idee ist weiterhin im Raum“, sagt er. „Wenn es sich ergeben sollte, dann ist es gut möglich, dass ein neuer Anlauf gestartet wird.“ (schsa)

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