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Debatte ums Einfamilienhaus: Regelungen sind überflüssig

Kommentar Von Gerald Modlinger
19.02.2021

Plus Keine neuen Einfamilienhäuser mehr? Muss die Politik so etwas regeln? LT-Redakteur Gerald Modlinger sieht keine Notwendigkeit. Die Richtung gibt der Markt vor.

Den Grünen gelingt es noch immer, politische Aufreger zu setzen: Fünf Mark für den Liter Benzin, Veggie-Day-Pflicht und jetzt das „klimaschädliche“ Einfamilienhaus, das es zu verdrängen gelte. Ganz neu ist die Forderung von Anton Hofreiter nicht, in Dießen sprach davon auch schon Gabriele Übler, als sie Bürgermeisterin werden wollte. Inzwischen will sie dazu nichts mehr sagen und verweist auf Fraktionschef Marc Schlüpmann, der dieses heiße Eisen aber auch nicht anrühren will.

Natürlich weiß er, dass das Einfamilienhaus nach wie vor für viele Menschen die ideale Wohnvorstellung im ländlichen Raum ist, das ist ja genau der Pluspunkt gegenüber der Großstadt. Andererseits braucht es am Ammersee eigentlich keine Regelungen. Allein der Markt sorgt angesichts explodierender Immobilienpreise dafür, dass Reihenhaus- und Geschosswohnungsbauten das klassische Einfamilienhaus verdrängen, Nachverdichtung wird das genannt.

Wer zum Retter des Einfamilienhauses gegen grüne Regelungsfreude werden will, müsste jedoch auch was tun: bezahlbares Bauland schaffen. Das geht nur im Außenbereich. Doch das gilt vielen nicht mehr als zeitgemäß – Stichwort Flächenfraß.

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