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Denklingen

31.08.2019

Denklingen: Wenn ein ganzes Rathaus umzieht

Aus dem ehemaligen Gasthaus Hirsch wurde das neue Rathaus in Denklingen. Die Behördenmitarbeiter sind umgezogen.
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Aus dem ehemaligen Gasthaus Hirsch wurde das neue Rathaus in Denklingen. Die Behördenmitarbeiter sind umgezogen.
Bild: Manuela Schmid

Ab Mittwoch können die Denklinger ihre neue Verwaltung im ehemaligen Gasthaus Hirsch nutzen. Das LT hat die Mitarbeiter beim Umzug begleitet und einen Blick in die neuen Räume geworfen.

Eine gute Planung ist alles. Das trifft jedenfalls auf den Umzug der Denklinger Gemeindeverwaltung zu. Der ging relativ stressfrei, schnell und reibungslos über die Bühne, wie von den Mitarbeitern zu hören ist. Sie haben bereits ihre Räume im neuen Rathaus (Rathausplatz 1) bezogen. Am Mittwoch, 4. September, wird die Gemeindeverwaltung im ehemaligen Gasthof Hirsch erstmals für den Publikumsverkehr geöffnet.

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Die Umzugskartons sind mittlerweile in den neuen Räumen und die meisten Mitarbeiter haben sogar schon eingeräumt. Die Computer in den Büros laufen bereits, die neue Zeiterfassung funktioniert schon, und auch die Telefone sind bereits durchgeschaltet. Die Mitarbeiter sind mittlerweile unter den neuen Telefonnummern (Zentrale: 08234/8533333, die Durchwahlnummern stehen auf der Homepage der Gemeinde) zu erreichen. Nächste Woche werden dann noch die Faxnummern eingerichtet.

In drei Wochen findet im neuen Rathaus ein Tag der offenen Tür statt

Noch bis Dienstag, 3. September, bleibt die Verwaltung allerdings geschlossen, bevor sie dann am Tag darauf erstmals ihre Pforten für die Bürger öffnet. Eine Woche darauf, am Mittwoch, 11. September, kann schon die erste Gemeinderatssitzung im neuen Saal abgehalten werden. Am Sonntag, 22. September, findet dann ab 10 Uhr die offizielle Einweihung mit Segnung der Räume und einem Tag der offenen Tür statt.

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Bei diesem Tag der offenen Tür können sich die Denklinger ein Bild von der neuen Wirkungsstätte ihrer Verwaltung machen. Der alte Gasthof Hirsch ist – zumindest von innen – kaum wiederzuerkennen: Wer die Räume in dem sanierten Gebäude betritt, findet sich in einem sehr modern anmutenden Rathaus wieder. Das fängt schon beim Aufzug an: Eine Stimme vom Computer teilt mit, auf welcher Ebene man sich gerade befindet – was natürlich vorwiegend für Sehbehinderte eine große Erleichterung sein soll.

Die Besucher sehen viel von den alten Dachbalken

Was deutlich sichtbar vom „Hirschen“ noch übrig geblieben ist, ist das Deckengebälk, das einem im Eingangsbereich gleich ins Auge sticht. Noch markanter ist das offene Dachgebälk im großen, geräumigen Sitzungssaal, der sich ganz oben im Dachgeschoss befindet. In den unteren beiden Stockwerken arbeiten acht Verwaltungsmitarbeiter und Bürgermeister Andreas Braunegger.

Einige Mitarbeiter sind im Urlaub

Dass der Umzug genau in die Urlaubszeit gefallen ist, war so eigentlich nicht geplant: „Eigentlich hätten wir schon im Juni umziehen sollen“, sagt Verwaltungschef Johann Hartmann. „Aber der Umzug hatte sich verzögert.“ Genau aus diesem Grund seien auch mehrere Mitarbeiter in dieser Woche gar nicht da gewesen, weil sie ihren Urlaub bereits seit Längerem gebucht hätten. Für diese Mitarbeiter wird der Arbeitsstart nach dem Urlaub dann erst mal mit dem Auspacken der Umzugskisten beginnen.

Der Umzug lief geordnet ab

Die Kartons wurden am Montag vom Bauhof mit dem Anhänger vom alten ins neue Rathaus transportiert. „Fahrzeugtechnisch sind wir ja gut ausgerüstet“, so Hartmann. So konnte sich die Gemeinde auch die Kosten für eine Umzugsfirma sparen. „Die EDV haben wir auch vom alten Rathaus mitgenommen“, sagt Johann Hartmann. Am Donnerstag wurde die EDV installiert. Dass der Zeitplan für den Umzug so reibungslos umgesetzt werden konnte, dafür sorgte der Verwaltungschef selbst. „Es war alles sehr gut voraus geplant“, sagt Verwaltungsmitarbeiterin Sabine Stevens. „Wir haben von Herrn Hartmann genaue Pläne bekommen und haben zuvor schon sehr viel nebenher gemacht.“ „Anfang August hatten wir mit dem Packen begonnen“, sagt Hartmann. Jeder Mitarbeiter habe nicht nur seine eigenen Sachen gepackt, sondern zugleich noch einen allgemeinen Bereich zugeteilt bekommen.

In den neuen Räumen hat die Verwaltung jetzt genügend Platz. Und so haben die Mitarbeiter bereits mit einem Glas Sekt auf ihre neue Arbeitsstätte in dem großzügigen Gebäude angestoßen.

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