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27.04.2019

Der Autosalon ist sein Baby

Harald Paprocki hatte die Idee, mit einer Autoschau die Käuferströme nach Landsberg zu lenken. Beruflich ist er längst in München beschäftigt, privat aber hält er dem Landkreis die Treue.
Bild: Paprocki

Harald Paprocki wollte die Autofans nach Landsberg locken. Er arbeitet inzwischen in München und lebt im Landkreis

Landsberg Am 4. und 5. Mai findet der 20. Landsberger Autosalon statt. Zum Jubiläum stellt das Landsberger Tagblatt die Menschen vor, die 1999 die Idee hatten, eine gemeinsame Auto-Show der Autohändler in Landsberg ins Leben zu rufen. Heute: Harald Paprocki

Als Vorsitzender des 1999 gegründeten Vereins „Landsberger Autosalon“ war Harald Paprocki bis 2005 tätig. Dann wechselte der heute 65-Jährige seinen Arbeitsplatz von Landsberg nach München, wo er bis heute arbeitet.

Paprocki war es, der vor 20 Jahren die die Idee zu einer gemeinsamen Autoschau aller Landsberger Händler hatte. „Gleich nachdem ich in Landsberg bei Opel meine Arbeit angefangen hatte, stellte ich fest, dass es hier jede Menge unterschiedlicher Kfz-Händler gibt“, erinnert er sich. „Ich hatte dann die Vision, die Käuferströme in der Stadt zu bündeln um für alle Händler etwas Positives zu erreichen.“ Er habe etwas Ähnliches von seinen früheren Wirkungsstätten gekannt, etwa in Geretsried. Als er dann Ende 1999 zur Gründungsversammlung des Vereins geladen hatte, seien viele Autohändler gekommen, aber viele anfangs mit einem gewissen Misstrauen. „Die Frage nach einem geeigneten Standort wurde ziemlich intensiv diskutiert“, erinnert sich Paprocki an die Anfänge. Der Landsberger Hauptplatz sei ebenso im Gespräch gewesen wie die ehemalige Pflugfabrik oder der Fliegerhorst in Penzing. „Als von Petra Kohler-Ettner dann die Idee in den Raum gestellt wurde, die Ausstellung in der Schlossberggarage stattfinden zu lassen, waren nicht alle begeistert.“

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Er und Helmut Seibold hätten sich sofort mit dieser Variante anfreunden können, andere meinten, dass das Parkdeck A für eine solche Veranstaltung viel zu dunkel sei. „Dass es aber einen so großen Zulauf geben würde in der Tiefgarage, damit hatte auch ich nicht gerechnet“, gibt Paprocki zu. Zeitgleich mit seinem Weggang aus beruflichen Gründen endeten zwei wichtige Abschnitte in der Geschichte des Autosalons. Mangelnder Platz machte einen Umzug aus der Tiefgarage ins Freie nötig und aus dem eingetragenen Verein wurde eine GbR, deren Geschäftsführer bis heute Wolfgang Stütz und Helmut Seibold sind. „Anlass war ein Gespräch im Landratsamt, wo es um die Gemeinnützigkeit unseres Vereins ging.“

Aus den Augen verloren hat Harald Paprocki die Autoschau nie. „Mich interessiert bis heute, was aus meinem Baby geworden ist“, sagt er. Beruflich hat er Landsberg zwar den Rücken kehren müssen, privat aber ist Harald Paprocki im Landkreis verwurzelt. Besonders der Ammersee hat es ihm angetan, auf dem er – wann immer es Wetter und Zeit zulassen – mit dem Segelboot unterwegs ist. Jetzt steht ein weiteres Hobby in den Startlöchern: „Ich möchte mit meiner Frau Ulrike viel mit unserem neuen Reisemobil verreisen“, freut er sich auf die kommende Zeit.

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