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Fußball Bayernliga

10.03.2017

Der Ball kommt wieder ins Spiel

Der Ball kommt wieder ins Spiel: Am heutigen Samstag starten die Landsberger Bayernliga-Kicker (im Bild Andreas Beinhofer) in den zweiten Teil der Punktrunde – wenn es die Platzverhältnisse zulassen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Der TSV Landsberg startet gleich mit einem richtigen Kracher in den zweiten Teil der Punktrunde. Allerdings muss Trainer Krötz auf einige Schlüsselspieler verzichten.

Landsberg Mit Verspätung starten am heutigen Samstag auch die Fußballer des TSV Landsberg in den zweiten Teil der Bayernliga-Punktrunde. Und dieser Start hat es in sich: Um 14 Uhr ist heute gleich der Tabellenzweite FC Unterföhring im 3C-Sportpark zu Gast, am Wochenende drauf treten Trainer Roland Krötz und sein Team beim Spitzenreiter Pullach an, ehe das nächste Heimspiel gegen den Vierten Dachau auf dem Programm steht.

„Der Auftakt hat es wirklich in sich“, sagt Krötz, doch an der Reihenfolge könne man eben nichts ändern „und irgendwann hätten wir gegen die Mannschaften sowieso noch spielen müssen.“ Also dann eben gleich zum Auftakt. Dabei hat Krötz vor allem an Unterföhring keine schlechten Erinnerungen. Im Hinspiel waren die Landsberger mit einer 2:0-Führung in die Pause gegangen, und erst in der Nachspielzeit ist den Unterföhringern der Siegtreffer gelungen. „Wir haben gezeigt, dass wir auch mit diesen Spitzenmannschaften mithalten können“, macht Krötz sich und dem Team Mut.

Auch damals, am 7. Spieltag, waren die Landsberger, auf Platz 16 in der Tabelle, als Außenseiter beim Viertplatzierten angetreten. Warum also diesmal nicht wieder so ein Spiel abliefern, und dem Favoriten ein Bein stellen? Wenn seine Mannschaft ihr Potenzial ausschöpft, ist Krötz überzeugt, könne sie gegen jede Mannschaft punkten.

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Enttäuscht waren Trainer und Team über den Spielausfall in Bogen am vergangenen Wochenende: „Man hat gemerkt, wie die Spieler Spannung aufgebaut haben, dann kam der Abfall.“ Nun gelte es, eben genau diese Spannung wieder herzustellen. „Jetzt freuen wir uns eben auf das Heimspiel.“

Allerdings wird Krötz nicht den gesamten Kader zur Verfügung haben. Daniel Jais, Sebastian Nichelmann und Moritz Wolf-Weisbrod werden noch länger ausfallen, hinzu kommt, dass Lukas Göttle die gesamte Woche beruflich unterwegs war und erst Samstag zurückkommt – auch er wird wohl nicht spielen können. „Uns tut jeder Ausfall weh“, sagt Krötz und hofft, „dass jetzt nichts mehr passiert.“

Und dass das Spiel auch stattfinden kann. Optimal war das Wetter in der vergangenen Woche nicht, aber zumindest gestern hatte der Regen aufgehört. „Man muss sehen, wie viel Wasser der Platz aufnehmen kann“, meint Krötz – man werde aber wenn, dann erst so spät wie möglich absagen. „Wir haben bereits zwei Nachholspiele, wenn noch ein drittes dazu kommt, wird die Belastung enorm.“

Insgesamt zwölf Punktspiele haben die Landsberger in dieser Saison noch vor sich – zwölf Möglichkeiten, sich vom Abstiegsrelegationsplatz hochzuarbeiten. „Wir müssen versuchen, möglichst schnell unsere Bestform zu finden und uns dann zu stabilisieren“, gibt der Landsberger Coach als Marschroute für die restliche Saison aus. Noch mal in die Relegation – das will man mit aller Macht verhindern.

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