1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Der Eglinger Bauhof zieht zur Kläranlage

Egling

30.09.2019

Der Eglinger Bauhof zieht zur Kläranlage

Der Eglinger Bauhof soll auf das Gelände der Kläranlage ziehen. Momentan läuft die Planung für das rund 1,5 Millionen Euro teure Projekt.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Der Gemeinde Egling unterläuft bei den Plänen für das neue Bauhof-Gebäude ein Formfehler. So viel kostet der Neubau.

Auf dem Gelände der Kläranlage im Norden Heinrichshofens soll der gemeindliche Bauhof sein neues Domizil erhalten. Bevor nun der formelle Bauantrag durch die Gemeinde gestellt werden kann, hat sich der Gemeinderat in jüngster Sitzung erneut mit einigen Details zur finalen Planung beschäftigt. Wie im Zuge der Aussprache zu vernehmen war, hat die Festsetzung der Dachneigung auf 25 Grad zu Irritationen geführt.

Der Gemeinderat reagiert irritiert

„Uns ist bei der Umsetzung ein Formfehler unterlaufen“, informierte Bürgermeister Ferdinand Holzer das Ratsgremium und stellte die ursprüngliche Planung der Neigung des Dachs von 15 Grad zur Diskussion. Die steilere Variante, 25 Grad, würde zu Mehrkosten von etwa 90.000 Euro führen, sagte Holzer und führte weiter aus, dass dies für eine eventuell zu installierende Fotovoltaikanlage keinen Nutzen bringen würde. Unterstützung erhielt Holzer von seinem Stellvertreter Dieter Steininger. „Der Zugewinn an Platz unter dem Dach ist nicht notwendig“, so Steininger, „zudem sollten wir die Kosten im Auge behalten.“ Rund 1,5 Millionen Euro sind laut Holzer für den neuen Bauhof veranschlagt.

Das Gebäude wird 40 Meter lang

Nach einem regen Austausch verschiedener Argumente hat sich der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen mehrheitlich für die ursprüngliche Dachneigung von 15 Grad ausgesprochen. Im Innenbereich sei es auf Anregung des Bauhofpersonals zu Änderungen gekommen, sodass nun die Heizung und die Waschhalle – anders als in der ursprünglichen Planung vorgesehen – platziert werden sollen. Diesen Änderungswünschen hat der Gemeinderat einhellig zugestimmt.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Die nun beschlossenen Änderungen für den etwa 40 Meter langen und 15 Meter breiten Funktionsbau werden nun in den Bauplan eingearbeitet, sodass laut Holzer im Oktober der Bebauungsplan formell eingereicht werden könne. Den Baubeginn datiert der Bürgermeister auf das kommende Jahr, ohne sich näher festzulegen. Derzeit läuft auch noch das Bauleitverfahren mit der Änderung des Flächennutzungsplans, um Baurecht auf dem Areal der Kläranlage zu schaffen.

Auch an anderen Stellen soll Baurecht geschaffen werden 

Baurecht will die Gemeinde auch für die Bereiche Sportgelände und Naturfreibad schaffen. Damit soll künftigen baulichen Änderungen und Erweiterungen der Weg geebnet werden. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, für dieses Gebiet einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Verwaltung wurde beauftragt, ein entsprechendes Angebot einzuholen.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren