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Serie Ursula Herrmann

09.03.2021

Der Fall Ursula Herrmann - LT-Serie 40 Jahre nach der Tat

Vor 40 Jahren wurde Ursula Herrmann aus Eching entführt. Das Mädchen starb in einer im Waldboden vergrabenen Holzkiste. Das LT blickt in einer Serie auf den spektakulären Kriminalfall.

Das Schicksal von Ursula Herrmann und ihrer Familie wühlt die Menschen auch 40 Jahre später noch auf. 15. September 1981: Die damals zehnjährige Schülerin fährt mit dem Fahrrad von ihrer Großmutter in Schondorf zurück in ihren Heimatort Eching. Dort kommt die Lehrerstochter jedoch nie an. Das Mädchen wird entführt. Tage später gehen bei den Eltern mehrere anonyme Anrufe ein und eine Lösegeldforderung wird gestellt. Doch es kommt weder zu einer Geldübergabe noch zu einem weiteren Lebenszeichen.

19 Tage später, am 4. Oktober, entdecken Polizisten in einem Waldstück zwischen Schondorf und Eching eine im Waldboden vergrabene Kiste. Darin entdecken sie die tote Ursula Herrmann. Offenbar ist das Mädchen kurz nach seiner Entführung in seinem Verlies gestorben.

Nimmt der Fall Ursula Herrmann im Jahr 2021 eine überraschende Wende?

Die Suche nach den Tätern bleibt ergebnislos. Ein im Jahr 2008 festgenommener Mann wird im Rahmen eines Indizienprozesses in Augsburg im Jahr 2010 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Bis heute bestehen Zweifel an seiner Schuld.

Zurück in die Gegenwart: Jetzt ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Es ging unter anderem an den Landsberger Rechtsanwalt Joachim Feller. Er vertritt Michael Herrmann, den Bruder von Ursula Herrmann. Das Landsberger Tagblatt beleuchtet einen der spektakulärsten und auch tragischsten Kriminalfälle der deutschen Geschichte in einer Serie. (lt)

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