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Greifenberg

18.10.2018

Der Gemeinderat sagt Ja zu Hotel und Hallenbad

Das Gelände des Warmfreibads in Greifenberg soll umgestaltet werden. Dort, wo sich derzeit noch das alte Schwimmbecken befindet, soll künftig ein Hallenbad entstehen, das Fitnessstudio und Hotel verbindet.
Bild: Julian Leitenstorfer

Ein Wohlfühloase unweit des Ammersees: In Greifenberg sollen neben dem neuen Warmfreibad ein neuer Gebäudekomplex mit Tiefgarage und ein Hallenbad entstehen.

Ist die vom Architekturbüro geplante Baumasse für Hotel, Gastronomie und Fitness in einem Bebauungsplan „Warmfreibad“ an der Schondorfer Straße in Greifenberg darstellbar? Ja, meinte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung und gab Grünes Licht zur späteren Aufstellung eines Bebauungsplans für das Vorhaben.

Der mit der Ausarbeitung betraute Architekt Frank Bernhard Reimann erhielt den Auftrag, den Plan so zu gestalten, dass der Komplex wie vorgestellt realisiert werden kann. Das Vorhaben wurde bereits im Landratsamt vorgestellt, das für die Umgestaltung des Warmbades zuständig ist, und war vor einigen Wochen auch Thema im Schwimmbad-Ausschuss. Beide Male gab es positive Reaktionen.

Lesen Sie unseren Archiv-Artikel und erfahren, wie das neue Warmfreibad aussehen soll: Ein neues Bad auf altem Grund

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Das Hotel soll aufgestockt werden

Zunächst war eine Studie zur Wirtschaftlichkeit erstellt worden, sagte Architekt Helgo von Meier im Gemeinderat. Demnach sollte das Hotel mit 70 Doppelzimmern ausgestattet sein. Dafür und auch für eine vernünftige Gastronomie entsteht westlich des bestehenden Hotels ein zweiter Gebäuderiegel mit etwa gleichen Grundrissen. Zusätzlich sind Seminarräume vorgesehen, um den Komplex zu beleben und das ganze Jahr über wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen. Für diese Räume soll das bestehende Hotel um eine Etage aufgestockt werden.

Damit erreiche das Gebäude noch immer nicht die Höhe des oberhalb an der Straße befindlichen Turmhauses. Auch die Anlieger der Badstraße im Norden werden nicht gestört: Ihre Sicht auf die Landschaft sei durch die Aufstockung nicht beeinträchtigt. Zwischen Fitnessstudio und Hotel soll als Verbindung der beiden Gebäude ein Hallenbad entstehen. Dort befindet sich derzeit noch das alte Schwimmbecken des Warmbades, das nach dem Umbau verschwindet. Es werden Verbindungswege vom Gebäudekomplex und Hallenbad zum Freibad geschaffen.

Auch ein Parkdeck soll kommen

Um genügend Stellplätze anbieten zu können, ist nicht nur eine Tiefgarage im neuen Gebäude geplant, sondern auf dem Parkplatz östlich des bestehenden Fitnessstudios ist zudem ein Parkdeck vorgesehen. Dieses würde der Studiobetreiber finanzieren. Die maximale Höhe des Parkdecks wird so sein, dass der Eingang zum Studio ebenerdig ist. „Wir möchten die Gebäude in die Landschaft reinfließen lassen“, sagte der Architekt.

Bürgermeister Johann Albrecht berichtete in der Sitzung aus dem Schwimmbadausschuss. Dort sei die Bedeutung der neuen Wegeverbindungen betont worden. „Es geht uns um Fußwege von der Badstraße sowie vom Ort zum Fitnessstudio. Außerdem soll der öffentliche Betrieb von Gaststätte und Hallenbad zwingend vorgeschrieben werden.“ Parkdeck und Tiefgarage seien wünschenswert.

Die Feinheiten kommen erst noch

Für das Parkdeck wurde eine Aufzuglösung vorgeschlagen, um barrierefrei vom Fahrzeug aus an alle Ebenen zu gelangen. Auch eine Verkleidung des Decks war im Gespräch, um am Ortseingang nicht gleich mit so einer Anlage konfrontiert zu werden. Allerdings, betonte der Bürgermeister, gehe es aktuell nur um die Baumasse: „Darüber müssen wir heute abstimmen.“ Wege oder Verschönerungen sollen in einem nächsten Schritt dargestellt werden. Das betonte auch Elisabeth Baus. Feinheiten seien erst bei der Aufstellung des Bebauungsplans zu besprechen, meinte die Gemeinderätin. Wie groß die Baumasse nach der aktuellen Planung ist, habe er noch nicht durchgerechnet, sagte Architekt Reimann auf Nachfrage aus dem Gremium. Bei einer ersten, anderen Planung der Gebäude seien es 4100 Quadratmeter gewesen.

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