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Landsberg

24.11.2017

Der HCL rückt mit dem letzten Aufgebot an

Wer nimmt dieses Wochenende auf der HCL-Bank Platz? Beim Eishockey-Bayernligisten wird die Personalsituation immer prekärer.
Bild: Julian Leitenstorfer

Zum Start in den zweiten Teil der Vorrunde verschärft sich die Personalmisere beim HC Landsberg noch weiter. Reicht es für mehr als zwei Blöcke?

Für den HC Landsberg geht es am Freitag in den zweiten Teil der Vorrunde in der Eishockey-Bayernliga. Das bedeutet auch, dass die Riverkings die nächsten drei Freitagsspiele immer auswärts bestreiten. Heute ist das Team von Trainer Randy Neal ab 19 Uhr beim Tabellensiebten Geretsried zu Gast. Am Sonntag ist dann der Vorletzte Moosburg zu Gast am Hungerbach (Beginn ab 17 Uhr). Aber: Die Riverkings gehen nicht als Favorit in die Partien – die Personalmisere hält an.

Trotz der 1:4-Niederlage vergangenen Sonntag in Pfaffenhofen ist der HCL nach wie vor Dritter, verpasste es jedoch, den Ausrutscher von Dorfen zu nutzen und den Rückstand auf den Zweiten zu verkürzen. Nur 15 Feldspieler waren in Pfaffenhofen am Start.

Spärlich besuchtes Training

Und unter Umständen könnte es am Freitagabend in Geretsried nur zu zwei Blöcken reichen. Denn: „Am Dienstag waren elf Leute im Training, am Mittwoch nur neun. Und Timo Hauck hat sich wohl eine Leistenzerrung zugezogen“, sagt Coach Randy Neal, „dieses Wochenende wird sehr schwer.“ So gut wie eine halbe Mannschaft fehlt ihm verletzungs- und krankheitsbedingt.

Deshalb sieht er sein Team heute Abend in Geretsried als Außenseiter. „Die sind zwar nicht gut gestartet, kommen aber langsam in Schwung“, so der Trainer. Vergangenes Wochenende schlugen die Riverrats Passau mit 5:2. Die Marschroute des HC Landsberg ist demnach klar. Den Gegner vom eigenen Tor fernhalten und vorne die sich bietenden Möglichkeiten ausnutzen. „Wir müssen unsere Kraft sparen und uns taktisch richtig verhalten“, sagt Trainer Randy Neal. Gerade vergangenes Wochenende habe die Aufholjagd gegen Peißenberg zu viel Kraft gekostet. Das habe sich am Sonntag in Pfaffenhofen dann gerächt. „Da waren wir ganz einfach platt.“

Obwohl der HC Landsberg vor dem personellen Offenbarungseid steht, gibt sich der Trainer kämpferisch und bewusst optimistisch. „Es ist so, wie es ist. Wir müssen mit der Situation klarkommen.“

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