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Puppentheater
01.12.2014

Der Kasper war immer verdächtig

Simon Frieder und sein Kasper. Der Puppentheaterspieler war zu Gast am Gymnasium St. Ottilien.
Foto: Helmut E. Lange

Simon spielt Doctor Faust vor Elftklässlern. Interview zu DDR-Vergangenheit

Kasperltheater für Elftklässler? Wo gibt’s denn so was? Das gab es vor Kurzem im Festsaal des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums in St. Ottilien. Schon Goethe hatte oft in seiner Kindheit und Jugend die Geschichte vom Doctor Faust als Puppenstück auf Jahrmärkten in Frankfurt am Main gesehen, bevor er im Alter sein berühmtes Drama schrieb. Und deshalb hatten die Ottilianer Deutschlehrer laut Pressemitteilung das Lari-Fari Theater aus Halle eingeladen. Gezeigt wurde das Puppenspiel „Doctor Faust, Fausts Leben, Taten und Höllenfahrt“.

Frieder Simon, der Chef dieser Ein-Mann-Bühne, zählt zu den besten Handpuppenspielern im deutschsprachigen Raum. Er beruft sich gern auf den Puppengrafen Franz Ludwig von Pocci, der im 19. Jahrhundert in München lebte und viele Stücken fürs Kasperltheater geschrieben hat. Denn auch in Simons Stücken ist immer der Kasper die Hauptfigur, der Conferencier, der aufpasst, dass der rote Faden der Geschichte nicht verloren geht. Und damit zum zweiten Höhepunkt des Tages. Mehrere Schüler befassen sich gegenwärtig in einem Geschichtsseminar mit dem Thema: „25 Jahre – Deutschlands neuer alter Osten“ und nutzten die Gelegenheit, Frieder Simon als Zeitzeugen zu befragen. In der DDR war Simon ein Geheimtipp in der Kunstszene. Er spielte in Studentenclubs, Kirchengemeinden, aber auch auf privaten Festen von Kultur-Promis des Landes. In den Erwachsenenstücken nahm der Kasper immer die Rolle eines Hofnarren ein, er stichelte gegen die alten Herren da oben, sprach Missstände an und kritisierte die politischen Verhältnisse. Solche Kritik musste geschickt verpackt werden, Simon war trotzdem im Visier des Geheimdienstes, seine Stasi-Akte sah er bei der Gauckbehörde ein. Er erfuhr daraus, dass in jeder Erwachsenenveranstaltung Stasimitarbeiter gesessen hatten – Kasper war immer verdächtig. Er durfte in staatlichen Kulturhäusern und Kindergärten nicht mehr spielen, man hatte in als „feindlich-negatives Subjekt“ eingestuft. (lt)

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