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Feuerwehrhaus

30.12.2017

Der Kauferinger Kommandant widerspricht dem Bürgermeister

Für das Feuerwehrgerätehaus in Kaufering soll Ersatz her.
Bild: Julian Leitenstorfer

Der Neubau des Kauferinger Feuerwehrhauses wird immer mehr zum Politikum. Der Feuerwehrchef kritisiert einigen Aussagen von Gemeindechef Erich Püttner.

Der Neubau des Feuerwehrhauses bleibt ein heißes Thema in Kaufering. Nach unserer Berichterstattung über die gemeinsame Sitzung des Planungsausschusses des Marktgemeinderats mit Vertretern der Feuerwehr hat sich jetzt Kommandant Markus Rietig zu Wort gemeldet. Einige Details, die Bürgermeister Erich Püttner gegenüber dem LT geäußert hatte, sieht er komplett anders.

So teilt er in einem Schreiben mit, dass als Zeitrahmen für eine endgültige Abstimmung über den Standort vom gesamten Planungsgremium Januar beziehungsweise Februar angegeben wurden, und nicht März. Die drei großen Fraktionen, die knapp die Hälfte aller Gemeinderatsmitglieder stellen, hätten sich mit deutlicher Mehrheit bereits vor den Weihnachtsferien für einen der beiden Standorte entschieden. Um welchen es sich handelt, will er aber nicht sagen.

Der Kommandant will eine zeitnahe Entscheidung, damit es kein Wahlkampfthema wird

„Dies zeigt ganz deutlich, dass auch für die Fraktionen die Standortfrage zeitnah geklärt werden soll“, teilt Rietig mit. Eine Sitzung zum Thema nach der Bürgermeisterwahl ist aus seiner Sicht sehr wohl eine Berücksichtigung im Bürgermeisterwahlkampf. „Stimmt man Anfang Januar über den Standort des neuen Feuerwehrhauses ab, ist die Frage geklärt und entschieden.“ Dann könne mit der Entscheidung für einen der beiden Standorte kein Stimmenfang betrieben werden.

Kommandant Markus Rietig bezieht auch zur Planung am bestehenden Standort Stellung. Es gebe zwar eine grobe Planung, diese sehe jedoch einen reinen Neubau vor und nicht, wie von Bürgermeister Püttner mitgeteilt, einen großen Teil Neubau. Von einer Wohnbebauung auf der jetzigen Fläche habe er aus dem Artikel in unserer Zeitung gehört. Es sei noch nicht entschieden, was mit dem alten Feuerwehrhaus passieren soll. Dort sei kein Platz für eine weitere Wohnbebauung. „Im Gegenteil, es muss zuerst Wohnfläche abgerissen werden, um einen Bau am derzeitigen Standort zu ermöglichen.“

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