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19.03.2015

Der Landkreis will sozialen Wohnungsbau

Immobilie soll weichen. Wohin mit den Asylbewerbern?

Was steckt hinter dem ominösen Bauprojekt des Landkreises in der Kauferinger Schlesierstraße, das im Marktgemeinderat angesprochen wurde? Das LT hat beim Landratsamt nachgehakt.

Konkret geht es um die 1966 errichtete Immobilie mit der Hausnummer 11 und 13. Darin sind seit Ende 2011 Asylbewerber untergebracht. „Vor einiger Zeit wurden bei dem Gebäude Setzungsrisse festgestellt. Es wurde daraufhin statisch überprüft“, so Pressesprecher Wolfgang Müller. „Es besteht keine Einsturzgefahr, aber wir wollen kein Risiko eingehen.“ Deshalb soll das Gebäude bis Ende des Jahres geräumt, abgerissen und neu gebaut werden. Derzeit bewohnen rund 80 Personen insgesamt zwölf Wohnungen. „Wir werden die Asylbewerber anderweitig unterbringen, derzeit wird das Gebäude nicht neu belegt“, so Müller weiter. Geplant sei eine Unterbringung in Wohncontainern. Derzeit würden Gespräche mit dem Markt Kaufering über geeignete Standorte geführt.

Was passiert nach dem Abriss des bestehenden Gebäudes? „Wir wollen den Antrag beim Markt Kaufering stellen, einen Bebauungsplan mit etwas nachverdichteter Bebauung aufzustellen“, erklärt Wolfgang Müller. Denn der Landkreis wolle nach vielen Jahren Pause wieder im Bereich sozialer Wohnungsbau tätig werden und entsprechenden Wohnraum in der Schlesierstraße realisieren. Explizite Beschlüsse der Kreisgremien stünden allerdings noch aus. (wimd)

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