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Der Lechsteg und der Kampf ums Geld

Der Lechsteg und der Kampf ums Geld
Kommentar Von Gerald Modlinger
29.07.2019

Der neue Lechsteg ist eine sinnvolle Sache. Doch die Vorgeschichte belastet das Vorhaben, das überdies mit anderen wichtigen Aufgaben der Stadt konkurriert, meint LT-Redakteur Gerald Modlinger.

Das etwas schönfärberische Adjektiv „suboptimal“ beschreibt den bisherigen Werdegang des Lechstegs ganz treffend und ist die eigentliche Hypothek dieses Projekts. Wenn am Anfang 2,5 Millionen Euro Baukosten im Raum stehen und es am Ende 8,6 Millionen Euro werden, dann macht das zunächst einmal einen verheerenden Eindruck. Daran ändert auch manche im Laufe des Entstehungsprozesses der Brücke aus dem Blickfeld geratene Feinheit: So wurde mal von reinen Baukosten (ohne Ingenieurhonorare) gesprochen, dann ohne Mehrwertsteuer gerechnet und überhaupt ging man anfangs von einem schmalen Steg und nicht von einer richtigen Brücke aus.

Diese suboptimale Vorgeschichte schmälert aber nicht die Sinnhaftigkeit der Brücke. Landsberg wird eine stark wachsende Stadt bleiben. Infrastruktur und Verkehrswege müssen mitwachsen, wenn die Lebensqualität nicht reduziert werden soll.

Die neue Lechbrücke zeigt aber auch, wie viel Geld die Stadt investieren muss, um Verkehr und Mobilität umzugestalten, und dass dies Teil eines harten Verteilungskampfs ist. Denn auch die Schaffung von Wohnraum und der Bau von Kindertagesstätten sind große Herausforderungen.

Über den Bau des Lechstegs berichten wir hier: So wird der Bau der neuen Lechbrücke in Landsberg ablaufen

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29.07.2019

Nun der Lechsteg ist eine wirklich sinnvolle Investition, und das Geld ist hier ja auch nicht weg, nur es haben jetzt andere , dank der vielen unsinnigen Forderungen zu diesen Steg, der einfacher und preiswerter zu bauen wäre ! ! Das Problem beim Lechsteg und bei den Sozilwohnungen an der Schongauer Straße ist, wer immer wieder "goldene Wasserhähne fordert" der braucht sich nicht über die Preisexplosionen zu wundern. Der Lechsteg hätte mit ein wenig Verstand, fast nur die Hälfte kösten können, wenn nicht immer wieder neue Wünsche gekommen wären. Kein Wunder, dass die Investoren der Sozialwohnungen an der Schongauer Straße gesagt haben, solche extravaganten Wünsche bei Sozialbauten sind nicht mehr finanzierbar und unverkäuflich. Die Investoren haben vollkommen zu Recht dieses völlig unsinnig aufgeblähte Objekt abgelehnt und sind ausgestiegen. Wer ist Schuld daran ? Jene im Stadtrat, die goldene Wasserhähne für Sozialwohnungen fordern ! Selbst Schuld wenn hier jetzt Stillstand herrscht , ein klassisches Eigentor im Stadtrat ! Was verbindet jetzt den Lechsteg mit den Solzalen Bauten in der Schongauer Straße ? Bei beiden Projekten hat man vollkommen überzogen und hohr Anforderungen gestellt , dies mit dem Ergebnis der nahezu Unbezahlbarkeit. So schaut für mich eine vernünftige Bürgerpoltik und einen Haushaltswirtschaft nicht aus. Ich bin schlichtwegs schockiert, was hier passiert !

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