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Neubau

13.12.2016

Der Maibaumverein will einen Stadel

Die Gemeinde Unterdießen überlegt, selbst als Bauherr aufzutreten

Der Maibaumverein in Unterdießen beabsichtigt, einen Gerätestadel zu bauen. Wie Bürgermeister Alexander Enthofer in der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterte, denke man in der Gemeinde darüber nach, selbst als Bauherr aufzutreten und den Stadel nach Fertigstellung dem Maibaumverein zu überlassen.

Ein Bauantrag seitens des Vereins liege derzeit nicht vor, so der Bürgermeister.

Der Gemeinderat stimmte dafür, ein entsprechendes gemeindliches Grundstück zur Verfügung zu stellen und den Bauantrag bei den zuständigen Behörden zu stellen. Weitere Themen waren:

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Wie das Landsberger Tagblatt bereits berichtete, soll der Kindergarten der Gemeinde Unterdießen saniert und gleichzeitig eine Kinderkrippe angebaut werden. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat für dieses Vorhaben den Abschluss eines entsprechenden Architektenvertrages sowohl für die Planungsleistungen (vorläufig rund 163000 Euro) als auch für die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes (etwa 4900 Euro) und die Vergabe der Tragwerksplanung (9750 Euro).

Vertagt, weil keine Angebote vorlagen, wurden hingegen die Vergaben von Planungsleistungen für Elektrik sowie Heizung, Lüftung und Sanitär.

In nicht-öffentlicher Sitzung hat der Unterdießener Gemeinderat beschlossen, öffentliche W-LAN-Hotspots in der Mehrzweckhalle in Unterdießen und im Feuerwehrhaus in Oberdießen einzurichten. Das gab Bürgermeister Alexander Enthofer jetzt bekannt. Wie berichtet, soll nach den Vorstellungen des bayerischen Finanzministers Markus Söder im Rahmen des Projektes „BayernWLAN“ bis zum Jahr 2020 ein engmaschiges, kostenfreies WLAN-Hotspot-Netz aufgebaut werden. An diesem Projekt beteiligt sich somit auch die Gemeinde Unterdießen.

Wie in etlichen Gemeinden im Landkreis Landsberg auch sprach sich der Unterdießener Gemeinderat einstimmig für die Empfehlung des Bayerischen Gemeindetages aus, eine sogenannte Optionserklärung in Sachen Umsatzsteuerrecht abzugeben.

Das bedeutet, dass auch die Gemeinde Unterdießen die anstehende Neuregelung in Sachen Umsatzsteuerpflicht von Kommunen hinauszögert.

Auch in Unterdießen wird damit von der Option Gebrauch gemacht, die Abrechnungen bis einschließlich 31. Dezember 2020 so beizubehalten wie bisher. Durch die Neuregelung werden ab 2017 etliche Finanzbereiche, wie etwa Vermietung oder Verpachtung von gemeindlichen Räumen oder auch Sportanlagen, umsatzsteuerpflichtig.

Ohne Gegenstimme sind die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer der Gemeinde Unterdießen für die Aufstellung des Haushaltsplanes 2017 genehmigt worden. Diese liegen bei 300 v.H. sowohl für die Grundsteuern A und B und bei 340 v.H. für die Gewerbesteuer. (vang)

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