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Baurecht

26.03.2015

Der Ortskern soll sich gezielt entwickeln

Die Gemeinde Hurlach erlässt einen Innerörtlichen Bebauungsplan. Er besteht aus drei Parzellen

Wichtige Information für alle Häuslebauer und solche, die auf ihren Grundstücken Bauten entscheidend verändern wollen: Die Aufstellung eines Innerörtlichen Bebauungsplans für den Ortskern von Hurlach ist beschlossene Sache. Der Gemeinderat brachte das Werk zusammen mit einer gleichzeitig veranlassten Veränderungssperre für den Geltungsbereich in der jüngsten Sitzung einstimmig auf den Weg.

Weil fast alle Gemeinderäte persönlich oder über Verwandtschaftsverhältnisse beteiligt sind, musste das Werk vorher so aufgeteilt werden, dass bei Abstimmungen jeweils eine Mehrheit im Gemeinderat erreicht werden kann (LT berichtete). Der Innerörtliche Bebauungsplan wird jetzt in drei Teilen abgehandelt, bei Ziffer I sind sieben Gemeinderäte stimmberechtigt, bei II sind es acht, bei III neun Räte. Als Ziel des Plans ist formuliert, den Ortskern städtebaulich zu ordnen und die Innenentwicklung zu stärken. Die Veränderungssperre gilt zunächst zwei Jahre, bis zum 24. März 2017. Sie kann bei Bedarf um zwei Jahre verlängert werden, wie es in der Sitzung hieß. Wird während der Zeit der Sperre ein Bauantrag eingereicht, der die Zeile des in Aufstellung befindlichen Innerörtlichen Bebauungsplans nicht verletzt, so kann diesem laut Bürgermeister Wilhelm Böhm das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden.

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