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Landsberg

21.07.2020

Der Platz vor dem Landsberger Inselbad wird neu gestaltet

Im Zuge des Neubaus des Lechstegs sollen auch der Platz vor dem Inselbad und die Wegeführung zum Infanterieplatz verändert werden.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Im Bereich zwischen neuem Lechsteg und Infanterieplatz in Landsberg soll sich einiges ändern. Was den Stadträten wichtig ist.

Die Arbeiten am neuen Lechsteg ruhen momentan, doch Ende des Jahres, spätestens aber im Frühjahr nächsten Jahres, soll er fertig sein. Bis dahin sollte feststehen, wie Fußgänger und Radfahrer auf der Ostseite vom neuen Lady-Herkomer-Steg in Richtung Altstadt geleitet werden sollen. Wie das grob aussehen könnte, stellte der Architekt und Stadtplaner Mathias Rothdach den Stadträten vor.

Ganz generell soll die Fläche zwischen Inselbad, Gymnasium und Infanterieplatz in zwei Abschnitten entwickelt werden, sagte Rothdach. In einem ersten Abschnitt werde die Wegeverbindung zwischen Lechsteg und Infanterieplatz mit einem Geh- und Radweg entsprechend der Bedeutung der zentralen Verbindung für Fußgänger und Radfahrer vom Osten in den Westen der Stadt geplant und hergestellt. Der Wettbewerb zur Platzgestaltung vor dem Inselbad und zur Gestaltung der neuen Eingangssituation der Altstadt werde in Abstimmung mit der Städtebauförderung als zweiter Abschnitt durchgeführt.

Bislang eine städtische Randlage

Wie Mathias Rothdach sagte, werden laut einem Gutachten täglich etwa 2500 Fußgänger und genau so viele Radfahrer die Verbindung von der West- in die Altstadt nutzen. Damit wandle sich der Bereich von einer altstädtischen Randlage hin zu einem zentralen Bereich des Ankommens in der Altstadt. Wichtig sei nun, festzulegen, wie bestehende Nutzungen wie Skateranlage, Wertstoffsammelstelle oder Sportplätze sowie die Verkehrssituation mit Tiefgarageneinfahrt sowie Zufahrt Inselbad und Infanterieplatz mit der neuen Nutzung in Einklang gebracht werden können.

Vor einem Gestaltungswettbewerb sei ein Planungsbüro auszuwählen, um die Geh- und Radwegverbindung zwischen Lechsteg und Infanterieplatz zu planen. Wie Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) sagte, sollen drei Büros ihre Entwürfe vorlegen. Laut Rothdach ist vorgesehen, für die Umgestaltung des Platzes und die Anbindung an die Altstadt Finanzmittel der Städtebauförderung in Anspruch zu nehmen. Der zeitliche Ablauf stehe im Zusammenhang mit der Fertigstellung des neuen Lechstegs. Sinnvoll wäre es, im Frühjahr 2021 mit den Baumaßnahmen für die neuen Wege zu beginnen.

Ein Treffpunkt für die Jugend

Der Stadtrat stimmte dem von Mathias Rothdach vorgestellten Prozedere einstimmig zu. Es gab aber noch Anmerkungen zur künftigen Nutzung. Jennifer Lübke (Grüne) erinnerte an den bei der Jugend beliebten Skaterplatz, der nicht nur für sportliche Aktivitäten, sondern auch als Treffpunkt diente. Einen solchen Treffpunkt soll es nach Meinung von Lübke auch weiterhin in dem Bereich geben. „Wir müssen die Bedürfnisse der Jugend berücksichtigen“, sagte sie. Kulturreferent Axel Flörke (Landsberger Mitte) sprach sich für den Erhalt einer Parkmöglichkeit für Busse vor dem Inselbad aus. Derzeit würden dort vor allem Busse mit älteren Touristen halten, damit die Besucher aussteigen können.

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