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Landsberg

16.12.2016

Der Rote Faden

Das Mode-Kostüm-Theater-Projekt „Der Rote Faden“ des Landsberger Kulturvereins «dieKunstBauStelle e.V.»  macht es möglich. 14 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren  haben gemeinsam in den Sommerferien fleißig daran gearbeitet.
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Das Mode-Kostüm-Theater-Projekt „Der Rote Faden“ des Landsberger Kulturvereins «dieKunstBauStelle e.V.»  macht es möglich. 14 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren  haben gemeinsam in den Sommerferien fleißig daran gearbeitet.
Foto: Bader Alamahr

„dieKunstBauStelle“ produzierte im Rahmen eines Schülerprojekts Design-Kreationen.

Echte Kunstwerke aus alten Jeans oder den schon lange herumliegenden, aber längst nicht mehr gebrauchten Wollresten? Das Mode-Kostüm-Theater-Projekt „Der Rote Faden“ des Landsberger Kulturvereins „dieKunstBauStelle“ macht es möglich. 14 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren aus Landsberg und Umgebung, sowie Flüchtlinge aus Syrien, haben in den Sommerferien fleißig daran gearbeitet. Jetzt präsentieren sie erneut ihre kreativen Design-Kreationen: Vom 20. Dezember bis 8. Januar können diese in einer Ausstellung im Foyer des Historischen Rathauses bewundert werden.

„Aus alt mach’ neu“ hieß das Motto der Workshops: Scheinbar nutzlose Stoffe wurden in neuwertige, modische Designer-Artikel umgewandelt. Aber es ging hier um mehr, als alte Kleidung umnähen –schließlich ist das „Upcyling“ mittlerweile ein spezieller Modebereich mit eigenen Läden und Marken. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. „Wir haben trendige Taschen aus alten Jeans genäht, Wollreste kunstvoll in Stramine-Röcke eingearbeitet und Brustpanzer aus Worbla, einem Thermoplast-Material, geformt“, erzählt Workshopleiterin Renate Stoiber, ehemalige Chefin der Kostümabteilung der Bayreuther Festspiele.

Die Jugendlichen hatten dabei die Möglichkeit, ihre eigenen Vorstellungen und Ideen mit einzubringen und zu verwirklichen. Da es in dem Projekt aber nicht allein um Mode-Kostüme-Machen, sondern auch um Theater ging, wurde den Jugendlichen zusätzlich die Möglichkeit geboten, Stelzenlauf und Theater-Performance auszuprobieren. Der Part des Theater- und Stelzenworkshops stand unter der Obhut von Peter Pruchniewitz, Schauspieler und Theaterleiter der Stelzer.

Das Projekt wurde bereits 2015 sehr erfolgreich mit einem anderen Motto durchgeführt. Damit wurde nicht das handwerkliche Niveau, sondern auch die gestalterische Kraft ausgezeichnet“, so Wolfgang Hauck, Initiator des Projekts und Theaterleiter der Stelzer. „Es liegt bereits für 2017 die Fortsetzung der Förderung vor.“ Das außerschulische Projekt, das dieKunstBauStelle gemeinsam mit den Projektpartnern „Die Stelzer“ und Mittelschule Landsberg realisiert, ist Teil der Maßnahme „Jugend ins Zentrum!“. (lt)

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