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Relegation

09.06.2017

Der TSV Landsberg bleibt in der Bayernliga

Geschafft! Der TSV Landsberg bleibt in der Bayernliga.
Foto: Julian Leitenstorfer, Archiv

Der TSV Landsberg hat es geschafft: Die Fußballer bleiben in der Bayernliga. Die zweite Halbzeit gab den Ausschlag. Über das entscheidende Spiel und den Jubel danach.

Trainer des TSV Landsberg zu sein, ist kein einfacher Job. In der dritten Relegationsrunde haben die Fußballer vom Lech den Klassenerhalt klar gemacht. Im Rückspiel beim TSV Bogen gab es nach dem 2:2 im Hinspiel am Dienstag am Freitagabend einen 2:1-Auswärtssieg. Damit feierte die Mannschaft von Uwe Zenkner den Klassenerhalt in der Bayernliga.

Trainer Uwe Zenkner "völlig platt"

Die Spieler feierten noch in der Kabine, als Uwe Zenkner auf dem Sportgelände in Bogen auf dem Boden saß. Neben sich ein Bier und mit den Nerven am Ende. „Mir tun alle Glieder weh und ich bin völlig platt“, gab der Trainer einen Einblick in sein Seelenleben. Aber genauso stark war die Freude über den geschafften Klassenerhalt. Die allerletzte Chance hatte der TSV Landsberg genutzt. Nach dem Aufstieg der Spielvereinigung Unterhaching in die 3. Liga war in der Bayernliga doch noch ein Platz frei geworden und hatte den Landsbergern nach der Niederlage gegen Wolfratshausen zwei weitere Entscheidungsspiele gegen Bogen beschert. Und im ersten hatte man in allerletzter Minute noch den Ausgleich zum 2:2 kassiert.

Das Rückspiel begann nun auch mit Vorteilen für Bogen. Die Niederbayern machten im ersten Durchgang komplett das Spiel und hatten etliche gute Chancen. Vor allem die linke Abwehrseite war beim TSV anfällig und Zenkner ließ die beiden Außenverteidiger Martin Hennebach und Andreas Beinhofer die Seiten wechseln. Das Glück des Tüchtigen verließ den TSV jedoch in der 39. Minute. Der auch schon im Hinspiel agile Dominik Hauner drang mit mächtig Tempo in den Strafraum ein und flankte in die Mitte. Dort stand Christoph Schambeck richtig, der per Kopf zur Bogener Führung traf.

In der zweiten Hälfte wendete sich das Blatt. Für Paul Auerbach kam Ricardo de Pascalis ins Spiel und belebte das Spiel hinter der Spitze. Nach schöner Vorarbeit von Sebastian Bonfert besorgte Daniel Neuhaus den Ausgleich (58.). Dieser Treffer war so etwas wie der Dosenöffner für Landsberg. Denn die Gastgeber waren nun moralisch und auch konditionell irgendwie am Ende.

Nur fünf Minuten später wurde de Pascalis im Mittelfeld gefoult. Den langen Ball konnte Bonfert nach einem Torwartpatzer zum 1:2 verwerten. Danach verteidigte Landsberg geschickt. Tobias Heiland konnte sich noch einmal auszeichnen. In der Schlussphase sorgten die eingewechselten Arek Wochnik und Rainer Storhas noch für Stabilität und dann war der lang ersehnte Klassenerhalt perfekt.

Jetzt beginnt die Planung für die neue Saison

„Auch ich mit meinen 57 Jahren lerne nicht aus. Am Dienstag habe ich mit den Auswechslungen Fehler gemacht, diesmal ist es gut gelaufen“, sagte Uwe Zenkner. Er hatte die Mannschaft am 22. März nach 25 Spieltagen als Tabellenletzter übernommen und nun zum Klassenerhalt geführt. „Auch wenn es in letzter Sekunde war – ich habe die Mission erfüllt. Ich danke dem Verein für das Vertrauen.“ Jetzt geht es für ihn und die Verantwortlichen an die Planung für die neue Saison.

Bogen: Putz – T. Köglmeier, Hauner, Albrecht, Schambeck (65. Nutz), Meyer (10. Marcinkovic), Tremml (79. Bilalli), Käufl, Scheßl, Jordan, Richter.

Landsberg: Heiland – Hennebach, Meichelböck, Nichelmann, Beinhofer – Knechtel, Bonfert – Neuhaus (91. Storhas), Auerbach (46. de Pascalis), Detmar (83. Wochnik) – Siegwart.

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