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Versammlung

15.04.2015

Der emotionale Faktor ist wichtig

Dr. Thorsten Bosch bei seinem Vortrag in Landsberg.
Bild: BDS Landsberg

Frühlingstreff der Unternehmer

Bereits das dritte Mal veranstaltete der BDS Landsberg den Frühlingstreff für die Unternehmer aus Landsberg und dem Umland. In den neuen Räumlichkeiten der VR-Bank, die dieses Mal als Gastgeber fungierte, fanden sich rund 100 Interessierte ein. Sie wurden von Marketingleiter Manfred Doll willkommen geheißen und bekamen zu Beginn Infos über die Bauhistorie und die VR-Bank im Allgemeinen.

Reinhard Häckl, der Ortsvorsitzende des BDS begrüßte danach die Gäste und informierte über die einzelnen Programmpunkte. Danach berichtete die 2. Bürgermeisterin von Landsberg, Doris Baumgartl, über aktuelle, für die Unternehmer relevante Projekte des Rathauses und über die Vorzüge Landsbergs als Wirtschaftsstandort.

F. Brauner, Präsident BDS Bayern und Präsident BDS Deutschland, zeigte auf, wie wichtig die Rolle des BDS als Vertreter des Mittelstands hinsichtlich der Politik sei, und er berichtete über Erlebnisse bei seinen letzten Kontakten mit Vertretern dieser Zunft, die beileibe nicht immer seinen Erwartungen entsprachen. Das Thema des Abends bespielte im Anschluss Dr. Thorsten Bosch, Vorstand des von ihm gegründeten, gleichnamigen Beratungsunternehmens aus Schondorf am Ammersee. Dr. Bosch, diagnostizierte in seinem Vortrag nicht weniger als einen Kulturkampf zwischen E-Commerce und stationärem Handel, der durch die umfassende (Preis-)Transparenz und Datenfülle ausgelöst sei. Symptome, die daraus folgen, wären beispielsweise sinkende Margen und eine abnehmende Kundenloyalität.

Qualität und Beratung zählen

Die zentrale Botschaft seines Vortrags lässt sich auf eine Formel bringen: „Aus rationalen Gründen gibt es kaum noch einen Grund, in ein Geschäft zu gehen. Beim Online-Händler findet sich fast alles, dazu müheloser und günstiger. Der stationäre Handel muss mit emotionalen Faktoren punkten“.

An den stationären Handel gerichtet, lautet Boschs Empfehlung: Es geht nur über die Qualität, die direkte Beziehung zwischen Händler und Kunde (‚face-2-face’), die Beratung und zu schaffende Erlebnisse. Der erste Schritt dahin klingt viel banaler als er ist: den Kunden und seine Wünsche kennen. Die Veranstaltung endete mit einem „Get together“, bei dem sich die Besucher kennenlernen und netzwerken konnten. (lt)

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