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Der feige Katzenmörder von Igling

Kommentar Von Dominic Wimmer
28.01.2021

Plus Der Fall der getöteten Katzen von Igling wird zu den Akten gelegt. Leider konnte der Täter nicht ermittelt werden. LT-Redakteur Dominic Wimmer hat einen Verdacht und stellt eine Forderung.

Der Fall der getöteten Katzen von Igling hat nicht nur die Tierliebhaber in der Region entsetzt, sondern auch in der Lechraingemeinde Katzenbesitzer in Angst und Schrecken versetzt. Welcher Feigling macht so etwas? Regelmäßig Katzen töten und dann im Mittelstreifen der B17 entsorgen – der Täter wollte auf jeden Fall, dass sein Tun unentdeckt bleibt. Trotz eines hohen Ermittlungsaufwands ist es der Polizei leider nicht gelungen, den Katzenmörder zu fassen.

Das ist traurig und ärgerlich. Denn viele Katzenbesitzer, die auf diese Art und Weise ihren vierbeinigen Liebling verloren haben, bekommen leider niemals Klarheit, wer hinter diesen systematischen und feigen Taten steckt. Leider kommt es immer wieder vor, dass Jäger auf Katzen (und auch Hunde) anlegen. Zuletzt hatte eine Jägerin bei Augsburg eine in einer Lebendfalle feststeckende Katze mit einer Pistole erschossen.

Die Katzenbesitzer in und um Igling bleiben im Unklaren

Warum? Diese schwarzen Schafe unter den Jägern, die wehrlose Haustiere abknallen, bringen einen ganzen Stand in Verruf. Per Gesetz ist es zwar erlaubt, wildernde Katzen zu töten. Aber prinzipiell raten Jäger davon ab. Die Legislative sollte das Jagdgesetz entsprechend ändern. Denn der Schaden, den wildernde Katzen anrichten, ist und bleibt überschaubar. Im Iglinger Fall war höchstwahrscheinlich ein Jäger am Werk. Denn in den toten Katzen wurden Teilmantelgeschosse entdeckt – und diese Patronen sind bei Jägern beliebt. Hoffentlich kommt irgendwann doch ans Licht, wer es war.

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29.01.2021

Ich würde Sie doch bitten, im Interesse eines sauberen Journalismus das Wort Mörder nicht inflationär zu benützen und schon gar nicht im Zusammenhang mit Tieren. Und wenn wir schon dabei sind: Korrekt muss es heißen: Der/die Mörder/in.

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