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Der nächste Lockdown: Die Wirtschaft und uns schützen

Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
28.10.2020

Plus Nach dem harten Lockdown im Frühjahr erwarten uns in der Corona-Krise die nächsten harten Einschnitte. LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger stellt sich besonders hinter die Gastronomen und sieht die Schuld für steigende Fallzahlen an anderer Stelle.

Wie wird der zweite Lockdown? Und wen trifft er? Für alle Gastronomiebetriebe, für Theater, Kinos, Fitnessklubs und viele andere ist eine Schließung im November eine Katastrophe. Und deshalb ist die Initiative der Wirte, die sich dagegen wehren, nicht nur sehr sinnvoll und richtig, sondern hätte auch von der Politik beachtet werden sollen. Denn die Gastronomie sagt völlig zurecht, dass die Ansteckungsgefahr in ihren Betrieben wesentlich geringer ist als im privaten Bereich. Denn dort hielten die Landsberger (und nicht nur die) die Auflagen streng ein. Allerdings gab es viele private Feiern und da nützt es nun mal nichts, wenn man Gastronomie, Kultur und Wirtschaft reglementiert. Wenn man lange mit bis zu 100 Personen feiern durfte, dann muss man sich über die zweite Welle nicht wundern.

Demos von Maskengegnern wie in Landsberg sind fehl am Platz

Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Regierungen diesmal sanfter agiert hätte, als es viele Bürger, die keinerlei Einsicht mit Corona-Regeln haben, eigentlich verdienen haben. Zum Schutz und Erhalt unserer Wirtschaft. Wer immer noch das Hauptaugenmerk auf unbequeme Masken richtet und seine Energie darauf lenkt, das abzuschaffen, der hat den Ernst der Lage nicht erkannt. Wie wäre es, einfach mal, vernünftig Abstand zu halten und so unseren Wirtschaftsbetrieben helfen, damit sie im Dezember wieder geöffnet haben können. Damit helfen wir uns doch auch am meisten. Wer immer noch glaubt, Anti-Masken-Demos wie am vergangenen Wochenende helfen uns weiter, der hat leider nicht verstanden, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Jetzt ist erst Mal wieder Schluss mit Kultur und Gastro. Wie schade.

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