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Prittriching

23.07.2018

Der neue Prittrichinger Dorfplatz ist fertig

Der neu gestaltete Dorfplatz in Prittriching unmittelbar vor der Feierstunde, bei der der Dorfmittelpunkt ganz offiziell für den Verkehr freigegeben wurde.
Bild: Walter Herzog

Der Platz und die angeschlossenen Straßen in Prittriching sind offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Bei der Feierstunde gibt es viel Lob.

Nach Abschluss der Straßenbauarbeiten im Ortskern von Prittriching zeigt sich der neu gestaltete Dorfplatz vor den Wahrzeichen Spatzenturm, Baderhaus und Frauenkirche als modern-funktionales Gesamtensemble. Jetzt wurde der Dorfmittelpunkt im Rahmen einer Feierstunde offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Bürgermeister Peter Ditsch sprach dabei von einer „traumhaften Kulisse“.

Verkehrsführung angepasst

Nach knapp einem Jahr Bauzeit sind die Arbeiten soweit abgeschlossen, dass die einschränkenden Verkehrsschilder abgebaut und die Straßen wieder befahren werden können. Von den Baumaßnahmen betroffen waren die Hauptstraße im Bereich des Dorfplatzes, die Eglinger Straße, Wendelin- und Leitenbergstraße sowie die Einbindung der Lechstraße in die Hauptstraße. Insgesamt sieht Bürgermeister Peter Ditsch die Neugestaltung des Dorfmittelpunktes und die Ausbaumaßnahmen der angeschlossenen Straßenbereiche als gelungen an. „Wir denken, dass wir die Verkehrsführung entsprechend der Bedeutung der Straßen angepasst haben“, sagte er. So wurde beispielsweise durch eine veränderte Straßenführung die Einfahrt aus der Leitenbergstraße in Richtung der Lechstraße der Hauptstraße spürbar untergeordnet. Lediglich die Radfahrer können heute die Hauptstraße dort in direkter Richtung überqueren. Durch diese neue Anordnung werde der Verkehr gezielt in Richtung der Haupterschließungsstraße, nämlich der Eglinger Straße, geführt. Die nun auch neu gestaltete Leitenbergstraße soll dadurch eine spürbare Entlastung erfahren.

Neue Parkplätze und Parkbuchten

Durch neu geschaffene Parkplätze und Parkbuchten erhofft sich die Gemeinde künftig ein geordnetes Parken. Zur Entlastung der allgemeinen Parksituation habe auch die Kirche beigetragen, sagte Ditsch, da vor dem Benefiziatenhaus durch die Pfarrei fünf Stellplätze errichtet worden seien. Verbessert worden sei auch die Linienführung des Busverkehrs mit neuen Haltestellen. Zusätzliche Abstellplätze für Fahrräder wurden geschaffen und die Straßenbeleuchtung sei in weiten Teilen verbessert worden. Zudem habe der Dorfplatz durch die Pflasterarbeiten eine optische Aufwertung erfahren, meint der Bürgermeister. „Er wird nun dem Gesamtensemble mit Spatzenturm, Baderhaus und Frauenkirche auch optisch gerecht.“

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Dank an die Anlieger

Planer Stephan Nitsche betonte, dass so ein Projekt nur im Team aller Beteiligten, dazu nannte er ausdrücklich auch die Anlieger, funktionieren würde. Er wollte die Belange von Fußgängern, Rad- und Autofahrern ebenso beachtet wissen wie die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen. Im Bewusstsein, dass eine so umfangreiche Baumaßnahme in einem so verkehrsreichen Ortsmittelpunkt für alle Anlieger teils erhebliche Einschränkungen mit sich bringt, dankte Peter Ditsch für „deren doch großes Verständnis“. Pfarrer Fritz Kahnert hatte im Beisein der am Bau beteiligten Firmenvertreter und zahlreicher Ehrengäste um den göttlichen Segen gebeten.

Warum die Kosten steigen

Auf die Kosten angesprochen, nannte Rathauschef Ditsch rund 2,5 Millionen Euro. Darin enthalten seien aber auch die Kosten für die durchweg erneuerte Trinkwasserversorgung sowie die erneuerten Grundstücksanschlüsse. „Wir haben aber eine beachtliche Kostensteigerung von rund 500000 Euro zu verzeichnen“, sagte er. Diese sei maßgeblich auf die Entsorgung verunreinigten Erdreiches zurückzuführen. An staatlicher Förderung erwartete die Gemeinde maximal 235000 Euro. Von den Anliegern werden laut Ditsch aufgrund der aktuellen Rechtslage keine Straßenausbaubeiträge erhoben.

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