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Die Absage der Landesausstellung ist keine leichte Entscheidung

Kommentar Von Margit Messelhäuser
26.08.2020

Plus Noch als Zweite Bürgermeisterin hat sich Doris Baumgartl für die Landesausstellung in Landsberg stark gemacht. Jetzt muss sie als Oberbürgermeisterin die Veranstaltung absagen. Eine Entscheidung, die nachvollziehbar ist, findet LT-Redakteurin Margit Messelhäuser

Es war bislang der vielleicht schwerste Auftritt für Landsbergs Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl. Noch als Zweite Bürgermeisterin hatte sie sich dafür stark gemacht, dass die Landesausstellung im sanierten Neuen Stadtmuseum durchgeführt wird. Jetzt muss sie als Oberbürgermeisterin die Absage bekannt geben.

Ob es die richtige Entscheidung war, das wird erst die Zukunft zeigen. Dass die Sanierung eines Altbaus durchaus unangenehme Überraschungen bergen kann, ist nicht von der Hand zu weisen. Und den Zeitplan einzuhalten, koste es, was es wolle – und das im wörtlichen Sinn gemeint– ist keine Lösung. Schon gar nicht in Zeiten der Corona-Krise.

Jetzt ist wichtig, wie es mit dem Museum weitergeht

Auf der anderen Seite hätte die Landesausstellung aber sicherlich auch wieder einiges an Geld in die Kassen gespült. Wie die finanzielle Bilanz am Ende ausgefallen wäre, darüber lässt sich aber nur spekulieren.

Eines wird aber messbar sein: Wie es mit dem Neuen Stadtmuseum weitergeht. Baumgartl hatte befürchtet, dass es ohne Landesausstellung noch zehn Jahre dauern könne, bis das Neue Stadtmuseum fertig sei. Jetzt kann sie zeigen, dass die Sanierung des Gebäudes auch ohne die Prestigeveranstaltung zügig voranschreitet.

Lesen Sie dazu auch: Es gibt keine Ausstellung über „Räuber und Diebe“ in Landsberg

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