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Landsberg

22.02.2018

Die Asylcontainer sollen bis Ende des Sommers weg sein

Seit 2014 stehen auf dem Areal der Dominikanerinnen in der Münchner Straße in Landsberg diese Container. Dort sind Asylbewerber untergebracht. Die Unterkunft soll im Sommer aufgelöst werden.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Seit knapp vier Jahren leben Asylbewerber und Flüchtlinge auf dem Klosterareal in der Münchner Straße in Landsberg. Warum die Container bald verschwunden sein sollen.

Die Containeranlage an der Münchener Straße in Landsberg, in der seit fast vier Jahren Flüchtlinge leben, wird noch vor Ablauf der bestehenden Miet- und Pachtverträge aufgelöst. Das hat das Landratsamt heute mitgeteilt. Demnach sollen die Bewohner bis Ende August die Unterkunft verlassen.

Seit April 2014 bietet die Containeranlage an der Münchener Straße in Landsberg Unterkunft für bis zu 60 geflüchtete Personen. Für diese Wohnanlage enden zum 31. Dezember 2018 die bestehenden Miet- und Pachtverträge. Das Landratsamt hat nun beschlossen, die Unterkunft zum Jahresende 2018 endgültig zu schließen. Die Bewohner, der Helferkreis, die Asylsozialberatung und die Stadt Landsberg wurden darüber bereits informiert.

Die Bewohner sollen auf Landsberg und Kaufering verteilt werden

Aktuell wird die Containeranlage noch von 41 Personen bewohnt. Da die meisten der Bewohner im Einzugsgebiet der Stadt einer Beschäftigung nachgehen bzw. die Berufsschule oder einen Integrationskurs besuchen, ist es Ziel des Landratsamts, die allermeisten Bewohner bis Ende August in anderen Unterkünften im Stadtgebiet oder in Kaufering unterzubringen. Dabei wird nach momentanem Stand nicht auf Plätze in der Tennis- und Soccerhalle Kaufering zurückgegriffen werden müssen. Ab September werden die Container dann abgebaut und das Grundstück geräumt.

Aufgrund der stark gesunkenen Zugangszahlen befindet sich die Asylbewerberunterbringung schon seit 2016 im ganzen Freistaat Bayern in einer Phase der Umsteuerung. Der Bayerische Ministerrat hat daher beschlossen, die Zahl der staatlichen Unterkünfte nach und nach zu reduzieren, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts weiter. (lt)

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