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Kulturzentrum

25.08.2016

Die Banderole ist schon 1,6 Kilometer lang

Das Friedenskulturzentrum Schloss Rudolfshausen von Helene Walterskirchen war mit seiner Friedensbanderole am Kinderfriedensfest beteiligt.
Bild: H. Walterskirchen

Holzhauser Verein war auch dieses Mal beim Kinderfriedensfest dabei

Auch heuer war die Friedensbanderole des Friedenskulturzentrums Schloss Rudolfshausen wieder beim Friedensfest in Augsburg. Seit 2010 ist das Stoffbanner, das derzeit 1,6 Kilometer lang ist, auf dem Kinderfriedensfest dabei. Anfangs war sie – wie die meisten anderen Organisationen und Projekte – auf einer der Wiesen im Freien. Seit drei Jahren jedoch befindet sich die Friedensbanderole aus Platzgründen und um das Volkskunstwerk des Friedens vor Regen und Witterung zu schützen, in der Gärtnerhalle.

Die Zusammenarbeit zwischen den Organisatoren des Kinderfriedensfestes und dem Friedenskulturzentrum habe sich im Laufe der Jahre zu einer fruchtbaren Friedens-Team-Arbeit entwickelt, berichtet dessen Leiterin Helene Walterskirchen.

Für das Friedenskulturzentrum war das Kinderfriedensfest eine Premiere auf verschiedenen Ebenen: Neben der bekannten Ausstellung eines Teils der Friedensbanderole und dem Malen darauf kamen viele Menschen, um sich die Ausstellung von kindlichen beziehungsweise jugendlichen Friedensbildern anzuschauen und daraus ihr Favoriten-Friedensbild auszuwählen.

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In der Ausstellung befanden sich 31 Friedensbilder, gemalt von Schülern diverser Augsburger Schulen, die sich am Friedens-Malwettbewerb von Helene Walterskirchen beteiligt hatten. Eingereicht hatten die Schulen insgesamt 238 Friedensbilder, von denen das Friedens-Banderole-Team 31 als besonders originell und aussagekräftig ausgewählt hatte. Die Augsburger Bevölkerung war aufgerufen worden, Jury zu spielen und ihr Favoritenbild zu bestimmen.

Und so herrschte in der Gärtnerhalle den ganzen Tag über ein reges Treiben: Die einen wollten ihr Friedensbild auf die Friedensbanderole malen, die anderen wollten die Ausstellung besuchen und an der Wahl des Friedensbildes 2016 teilnehmen.

„Frieden ist für mich“, sagt Helene Walterskirchen dazu, „die Förderung der Friedensbildung, Friedenskultur und Friedenskunst. Damit will ich den Frieden fassbar und erlebbar machen. Ich möchte in den Menschen – ob Groß oder Klein – ihre Friedenskreativität anregen und fördern und sie dazu inspirieren, friedensorientiert zu denken, fühlen und handeln. In den Anfangsjahren haben viele Menschen nicht recht verstanden, was hinter meinem Friedens-Engagement steckt, jetzt jedoch gehen die Samen meiner Friedenskultur- und Friedenskunst-Arbeit auf und es wachsen sehr schöne Pflanzen daraus, die immer größer werden. Das freut mich sehr und motiviert mich und mein Team zum Weitermachen.“ (lt)

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