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Bilanz

09.03.2018

Die Bank als Netzwerker

Sie wollen die Nummer eins am Markt werden: (von links) Armin Deiler, Christine Schwob, Filialdirektor Mathias Kirndörfer, Natalia Tempel-Welsch, Kerstin Steinle und David Duschl.
Bild: Julian Leitenstorfer

Die Commerzbank investiert in die neue digitale Plattform ebenso wie in ihr Filialnetz

Glaubt man den Marktforschern der Commerzbank, dann kann sich ganz allgemein jeder vierte Kunde vorstellen, künftig die Bank zu wechseln. „Der Markt wird neu verteilt“, ist aus der Herkomerstraße 150 zu hören. „Die Gelben“ wollen am Spiel beteiligt sein und glauben, mit ihrem kostenlosen Giro-Konto ein gewichtiges Argument an der Hand zu haben. 212 neue Privatkunden fanden so im vergangenen Jahr den Weg zur Commerzbank, die sich laut Niederlassungsleiter Mathias Kirndöfer zum Ziel gesetzt hat: „Wir wollen die Nummer eins am Markt werden.“

In gleichem Maß ist er nämlich davon überzeugt, dass der direkte Kontakt zum Kunden, und das gelte auch und vor allem in der Fläche, eminent wichtig ist. „Wir setzen gegen den Trend auf ein weiter wachsendes Filialnetz mit gesamt rund 1000 Standorten.“ So erziele man gerade in kleinen und mittelgroßen Städten ein starkes Wachstum. Daran werde auch die in der Branche immer intensiver betriebene Digitalisierung mit Internetbanking nichts ändern. Dennoch sei die Commerzbank bei diesem Thema gut dabei. Rund 700 Millionen Euro flossen 2017 bundesweit in die Internet-Technologie.

Ob die 3703 Kunden in Landsberg nun in nur zehn Minuten das Konto wechseln oder eines eröffnen wollen, schneller als bei der Commerzbank gehe dies laut Mathias Kirndörfer nirgendwo. Der Online-Dialog ist über eine App sieben Tage die Woche genauso möglich wie mit dem Cash Radar, mit dem Unternehmer eine Liquiditätsprognose für die nächsten vier Monate abrufen können: „Verändert sich die Liquidität, erhält der Unternehmer automatisch eine E-Mail und kann so frühzeitig entsprechende Maßnahmen ergreifen.“ Der Renner sei aber laut Kirndörfer derzeit die Baufin-App mit durchschnittlich 200 Nutzern täglich. Meistgenutzte Funktion: die Immobilienbewertung. Mit der App kann ein Gebäude fotografiert werden und der Nutzer erhält nach wenigen Klicks Auskunft über dessen Wert. Dies sei in Zeiten von Niedrigzinsen und steigenden Immobilienwerten gerade in einer prosperierenden Region wie Landsberg ein hilfreiches Instrument.

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Ob das an der Wachstumssteigerung im Kreditgeschäft ursächlich beteiligt war, ließ Mathias Kirndörfer offen. Allerdings berichtet er von mehr als 6,9 Millionen Euro an neuen Baufinanzierungen.

Noch Luft nach oben habe dagegen das Wertpapiergeschäft. „Der deutsche Sparer tut sich nicht so leicht beim Umstieg in die Anlage“, hat der Banker schon im vergangenen Jahr festgestellt. Zwar wurden 2,6 Millionen Euro neu in Wertpapieren angelegt, doch stellt dieser Bereich nach wie vor die größte Herausforderung für sein Haus dar. Sein Rat: Vermögensmanagement-Fonds. Mathias Kirndörfer: „Sie bestimmen die Anlagestrategie, müssen sich aber nicht intensiv mit Börsenentwicklungen beschäftigen.“

Alles in allem sei die Commerzbank, zum fünften Mal in Folge als Nummer eins in der Beratungsqualität prämiert, auf Wachstumskurs und sehe sich nicht zuletzt über ihre digitale Plattform als Netzwerker: „Wir bringen Interessenten und deren Potenziale zusammen.“ (hön)

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