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UrbanesLeben

21.05.2015

Die Bürger sind wieder dran

Die erste Runde der Bürgerbeteiligung im Vorjahr verlief erfolgreich. Nun ist die Meinung von Landsbergern zu vorgelegten Modellen und Plänen gefragt.
Bild: leit

175 Landsberger sollen bei Workshop mitmachen

175 Landsberger Bürger werden in diesen Tagen ein Schreiben der Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“ bekommen. Sie werden eingeladen, sich Gedanken über die ersten Pläne und Modelle zu dem neuen Wohngebiet zu machen, das auf dem Gelände der ehemaligen Pflugfabrik entstehen soll.

Es ist eines der größten Bauprojekte der vergangenen Jahre, das der Stadt Landsberg zumindest an dieser Stelle ein neues Gesicht geben wird und von seinen Einflüssen her weit in das übrige Stadtgebiet hineinwirken kann und wird. Daher haben sich die Verantwortlichen auf die Fahnen geschrieben, Fachleute und Bürger an einen Tisch zu holen, um den Planungsprozess in großen Teilen gemeinsam zu gestalten. Eine Lenkungsgruppe wurde installiert, in der die Bürgerschaft durch drei delegierte Vertreter der Bürgergruppe vertreten sind. Sprecher des Trios ist Bernd Schwarz, ihm zur Seite stehen Wolfgang Hauck und Thomas-Andreas Frank.

Nun geht die Bürgerbeteiligung nach dem Startschuss, der im vergangenen Jahr in Form von Bürger-Aktionstagen sehr erfolgreich verlief, in die zweite Runde. Thomas-Andreas Frank: „Wir haben das Glück, dass uns der Eigentümer ehret+klein in unseren Vorhaben sehr bestärkt.“ Die Vorhaben, das sind nun aktuell eine Bürgerwerkstatt und eine Ausstellung.

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So werden von Freitag, 12. Juni, bis zum 21. Juni im Sitzungssaal des Rathauses die Vorentwürfe Beauftragter Planungsbüros präsentiert. Bernd Schwarz hält dies für eine gute Möglichkeit, sich dadurch über die bisherige Arbeit der Lenkungsgruppe einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Diese Eindrücke, so hofft die Bürgergruppe, halten die Landsberger dann in Fragebögen fest, die am 12., 13. und 14. Juni dort ausliegen werden. Bernd Schwarz: „Je mehr kommen, desto mehr Meinungen erhalten wir und desto mehr Einfluss können wir letztlich nehmen.“

Zusätzlich organisieren die drei eine Bürgerwerkstatt, die am Samstag, 13. Juni, dann parallel zur Ausstellung stattfinden wird. Teilnehmer sind die 175 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten und angeschriebenen Bürger. Die Workshop-Teilnehmer werden zunächst eine Führung mit Stadtheimatpfleger Dr. Werner Fees-Buchecker durch das Areal der ehemaligen Pflugfabrik bekommen. Anschließend studiert die Gruppe die acht Pläne und Modelle zum urbanen Leben am Papierbach. Thomas-Andreas Frank: „In Kleingruppen werden wir dann am Nachmittag die Modelle und Pläne diskutieren.“

Die Ergebnisse aus dieser Bürgerwerkstatt möchte die Bürgergruppe dann sehr zeitnah in der unmittelbar am 17. Juni stattfindenden Stadtratssitzung präsentieren. Vortragender wird dabei der Fachmann für Bürgerbeteiligung Professor Hilmar Sturm sein, der bis dahin auch die Auswertungen vorgenommen hat. Mit allen den Aktionen will die Bürgergruppe erreichen, dass sich die Bürger aktiv für diesen wichtigen Teil des Stadtbilds einsetzen. Jeder einzelne Wunsch, jede Anregung werde berücksichtigt und geprüft. Wolfgang Hauck: „Natürlich geben wir unser Bestes, damit die meisten Wünsche auch in der Planung berücksichtigt werden.“

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