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Igling

25.11.2017

Die Edelsteinfee vom Lechrain

Felicitas Retwisch in ihrem Reich in Igling. Sie ist die Edelsteinfee.
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Felicitas Retwisch in ihrem Reich in Igling. Sie ist die Edelsteinfee.
Bild: Julian Leitenstorfer

Edelsteine haben für Felicitas Rethwisch eine besondere Bedeutung. Ein kleiner grüner Stein war der Auslöser für die Leidenschaft der Frau aus Igling.

Ein kleiner grüner Stein war der Auslöser. Ein sieben Jahre altes Mädchen entdeckte das Steinchen in einem Laden in Westberlin, wo es zu der Zeit lebte. Und fühlte nicht nur, sondern erlebte, dass von dem Stein eine immens positive Kraft ausgeht, die sein Leben verändern sollte. Das Mädchen ist Felicitas Rethwisch, die als „Edelsteinfee“ weit über Igling hinaus, wo sie seit Langem wohnt, bekannt ist.

Als sie den grünen Stein in Händen hielt, erzählt Rethwisch, habe sie das erste Mal eine besondere Gabe an sich entdeckt. „Ich bin hellfühlig“, sagt sie, „ich kann Schwingungen und Energieflüsse an mir und anderen Menschen oder auch Dingen wahrnehmen.“ Edelsteine, die tief im Innern der Erde verborgen und seit Jahrmillionen positive Energien speichern und erhalten, könnten diese Energien, das spüre die Edelsteinfee, wenn sie einen solchen Stein in Händen halte, fließen lassen und nicht nur positives Gedankengut verstärken, „sondern auch das Leben des sie tragenden Menschen zum Positiven verändern“, so Rethwisch.

Kugeln sollen Störfelder beseitigen

Mit ihrer besonderen Empathie erfühle sie, so Rethwisch, welcher Stein bei welcher Person seine positive Kraft am besten entfaltet. Aber von vorn: Felicitas Rethwisch wuchs also in Berlin auf, machte eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin, holte das Abitur nach. „Das war alles nicht das Richtige“, sagt sie heute rückblickend. „Mit Mitte 20 hab ich meine Zelte in Berlin abgebrochen. Ich hab ein Ticket gekauft und ab ging es nach Bayern.“

Hier hat Felicitas Rethwisch bei Null angefangen und sich ganz den Edelsteinen und ihrer Kraft gewidmet. Vor 21 Jahren beispielsweise, so berichtet die „Fee“, habe sie Kugeln entwickelt, die den Besitzer schützen. „Die Kugeln sind ein Entstörungssystem, sie können Störfelder in positive Energie umwandeln.“ Mittlerweile würden auch Ärzte und Heilpraktiker diese Kugeln nutzen. Vor 20 Jahren dann hat Felicitas Rethwisch im Keller des Familien-Wohnheims im Altbachweg in Igling begonnen, ihrer „Herzenssache, Menschen zu helfen“ nachzugehen. Die Kraft der Edelsteine setze sie seither gezielt ein und regt Menschen damit an, sich selber zu helfen. „Es ist viel mehr als ein Steineladen“, sagt sie selbst über ihre Räume.

Vielmehr bietet Felicitas Rethwisch zwischen Edelsteinen aus aller Welt und in allen Farben, Schmuck, Salzleuchten, Brunnen, Amethyst-Drusen, Wasserreinigern und vielen weiteren Wohlfühlgegenständen, auch Beratungen, Vorträge, Edelsteinbehandlungen. „Ich besitze die Gabe, personifizierte Edelsteine zu energetisieren“, erklärt sie. Wichtig bei Beratungen und Behandlungen sei stets die richtige Anordnung Seele-Geist-Körper.

Ob sie den kleinen Stein aus ihrer Kindheit noch hat?

Mittlerweile hat sich die Hellfühligkeit der Iglinger Edelsteinfee weit herumgesprochen. So waren die Besucher am Tag der offenen Tür anlässlich des 20. Jubiläums nicht nur - wie an den Kennzeichen der vor dem Haus abgestellten Autos ersichtlich - aus ganz Bayern angereist. Auch Gäste aus Thüringen, Berlin, Hamburg, ja bis aus Südafrika, machten der Edelsteinfee ihre Aufwartung. Es gebe aber auch nichts, so Felicitas Rethwisch, was sie nicht innerhalb von 48 Stunden besorgen könne. „Ich bin stets offen für Beratungen“, betont sie.

Edelsteine werden in ihren Händen zu Schmuckstücken, jedes davon ist ein Unikat, wird für den jeweiligen Träger angefertigt. Es ist etwas gebrochen? Die Edelsteinfee repariert auch Schmuck. Weil der Tag der offenen Tür so ein großer Erfolg war, wird sie ihn am Nachmittag des 1. Advents wiederholen.

Der kleine grüne Stein aus Westberlin übrigens, der baumelt immer noch an einer Kette um ihren Hals. Mittlerweile ist er luxuriös eingefasst.

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