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Die Folgen des Wachstums

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Kommentar Von Gerald Modlinger
12.08.2019

Das Wachstum hat den Landkreis Landsberg in den vergangenen Jahren stark verändert, meint LT-Redakteur Gerald Modlinger.

Der Landkreis Landsberg verändert sich. Gehörte er vor 30 Jahren mit rund 90.000 Einwohnern eher zu den kleineren Kreisen, hat er seither stark aufgeholt und manchen einstmals einwohnermäßig größeren Landkreis an den Rändern Bayerns überholt. Heute leben hier mehr als 120.000 Menschen.

Aus einer ländlich-bäuerlichen Region in der zweiten Reihe (von München aus gesehen) ist ein begehrter Wohnstandort geworden. München ist einigermaßen zügig erreichbar und im Landkreis Landsberg zu wohnen, kann man sich noch vergleichsweise gut leisten.

Allerdings: Mit der Zahl der Menschen wachsen auch die Ansprüche. Um sich das Leben hier leisten zu können, ist der Doppelverdienerhaushalt auch auf dem Land Standard. Kinderbetreuung ist daher das große kommunalpolitische Thema. Wenn es Baustellen, Staus und Zugausfälle in Richtung München gibt, ist das Tagesgespräch in Landsberg. Denn dabei wird offenkundig, dass die Verkehrsinfrastruktur kaum weniger herausfordernd ist. Und obwohl allerorts Baugebiete ausgewiesen werden, bleibt das Angebot hinter der Nachfrage zurück. Das ist vielleicht das schwierigste Thema: Denn nicht wenige Menschen sehen auch die negativen Seiten des Wachstums, etwa den Flächenverbrauch und den Verkehr.

Lesen Sie dazu auch: Der Landkreis Landsberg hat jetzt über 120.000 Einwohner

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