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02.07.2010

Die Kunst spiegelt auf die Stadt zurück

Sie stellten im Historischen Rathaus das Projekt Sommerakademie vor: (von links) Ulla Kurz, Anton Sirch, Sigrid Knollmüller und Daniela Kammerer. Foto: Thorsten Jordan
Bild: Thorsten Jordan

Landsberg "Heute hier, morgen dort, ..." Frei nach Hannes Wader zog einst die Gesangsdozentin Angelika Röttig ohne Kreditkarte als Straßenmusikerin durch die Welt und schrieb ein Buch darüber. Anfang August wird sie in Landsberg Station machen und im Rahmen der dritten Sommerakademie (31. Juli bis 7. August) aus diesem Buch vorlesen, Bilder der Wandermusikantenreise zeigen und natürlich auch die dazu passenden Lieder singen.

Längst über den Status eines Geheimtipps hinaus

Die Münchnerin Angelika Röttig ist aber nur einer, wenn auch ein gewichtiger Höhepunkt im Rahmenprogramm der dritten Neuauflage der Landsberger Sommerakademie, die in diesem Jahr den Titel trägt "Kunst öffnet - Kunst verbindet". So sei auch die Jazz/Swing-Formation "Mufuti four" (5. August, 20 Uhr im Foyer des Stadttheaters) längst über den Status als Geheimtipp hinaus.

Im Fokus stehen natürlich die Teilnehmer der 15 Kurse, die sich in den Bereichen Zeichnung, Malerei, aber auch darstellende Kunst, Tanz und Performance bewegen. Organisiert wird die Sommerakademie auch dieses Mal wieder von Daniela Kammerer und Urs Freund vom Lehrstuhl für Kunstpädagogik an der Universität Augsburg, in Zusammenarbeit mit der Stadt Landsberg. Diese Konstellation habe sich zum Erfolgsrezept entwickelt, was sich am Bekanntheitsgrad des Projekts ablesen lasse. So befinden sich in diesem Jahr unter den bereits erfolgten Anmeldungen neben den Teilnehmern aus der Region auch Personen aus Norddeutschland, Frankfurt und Berlin, aber auch aus dem angrenzenden Ausland Österreich und der Schweiz.

Die Kunst spiegelt auf die Stadt zurück

Daniela Kammerer: "Erfreulich ist aber auch der Trend, dass jedes Jahr mindestens 80 Prozent der Teilnehmer neu sind." Diese verbinde laut Professorin Constanze Kirchner ein "gemeinsames ästhetisches Interesse". Doch nicht nur die Teilnehmer, auch die Dozenten kämen gerne nach Landsberg, manche zum wiederholten Male. Sigrid Knollmüller, Dritte Bürgermeisterin: "Das freut uns sehr, denn dabei handelt es sich um qualitativ gute Leute mit einschlägiger Vita." Einen Eindruck über diese Qualität habe man bereits bei der Dozentenausstellung im April in der Säulenhalle des Stadttheaters bekommen.

Doch auch die Stadt profitiere inzwischen von dem Projekt, vor allem, was die externe Wahrnehmung angehe. Ulla Kurz, Leiterin des Tourismusbüros: "Die Woche in der Sommerakademie hat auf die Teilnehmer eine große Wirkung." Dies spiegle auf die Stadt zurück. Einige von ihnen seien in der Zwischenzeit immer wieder zu Besuchen zurückgekommen.

Finissage am 7. August als Höhepunkt

Offizielle Eröffnung der 3. Sommerakademie ist am Samstag, 31. Juli, um 15 Uhr im Historischen Rathaus durch die beiden Kunstfreunde Sigrid Knollmüller und den Landtagsabgeordneten und ehemaligen bayerischen Kunstminister Dr. Thomas Goppel. Abschließender Höhepunkt wird dann Samstag, der 7. August sein, wenn alle Teilnehmer das von ihnen Erarbeitete, vom Kunstwerk bis zur Performance, bei einer Finissage präsentieren.

Anmeldung Bis 11. Juli unter www.sommerakademie-landsberglech.de Broschüren mit Anmeldeformularen liegen auch im Tourismusbüro der Stadt Landsberg im Historischen Rathaus zur Abholung bereit.

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