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Landkreis Landsberg

18.02.2018

Die Lage ist angespannt

Gerald Modlinger kommentiert die Situation bei Kurzzeit-Pflegeplätzen.
Bild: Thorsten Jordan

LT-Redakteur Gerald Modlinger macht sich Gedanken zur Kurzzeitpflege und stellt fest: Engpässe gibt es nicht nur dort.

Es ist, wie alle Beteiligten betonen, nur ein erster Schritt, dem eklatanten Mangel an Kurzzeit-Pflegeplätzen im Landkreis zu begegnen.

Im Seniorenheim Theresienbad werden ab März nun drei Betten für vorübergehende Pflegegäste angeboten: Für Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt noch Hilfe brauchen, und für Menschen, deren pflegende Angehörige sich auch mal eine Auszeit nehmen wollen.

Stationäre Pflegebetten werden benötigt

Und wie es aussieht, könnten dem Greifenberger Theresienbad-Beispiel durchaus weitere Einrichtungen im Landkreis Landsberg folgen, zumal auch die wirtschaftlichen Anreize inzwischen eher gegeben sind. Allerdings: Engpässe gibt es offenbar nicht nur in der Kurzzeitpflege.

So sieht man im Bürgerstift in Landsberg momentan keine Möglichkeiten, dieses Angebot zu machen, weil sonst die Zahl der ebenfalls dringend benötigten stationären Pflegebetten leiden würde. Das zeigt: Die Lage in der Pflege bleibt angespannt – und das sicherlich nicht nur aufgrund der Zahl an Betten und Einrichtungen, sondern insbesondere auch, weil das Personal knapp ist.

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