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Partnerschaft

25.09.2014

Die Lions vom Zürichsee

Dritter Bürgermeister Axel Flörke (links) begrüßte die Mitglieder des Lions Club Meilen am Zürichsee im Historischen Rathaus.
Bild: Julian Leitenstorfer

Besuch im Sinne der europäischen Verschwisterung

Die seit 1973 bestehende Partnerschaft des Lions Clubs Landsberg mit dem Schweizer Lions Club Meilen am Zürichsee führte die Freunde am Wochenende im Sinn einer europäischen Verschwisterung wieder zusammen. Weil es bei insgesamt 41 Begegnungen das 21. Mal war, dass die Begegnung in Landsberg stattfand, wurden die Lions im Herkomer-Saal im Rathaus durch Dritten Bürgermeister Axel Flörke (Landsberger Mitte) begrüßt.

Dabei lobte er die beiden Clubs, dass sie die Internationale Verbindung über so lange Zeit lebendig halten und pflegen. Weil auch bei dieser Begegnung von den Lions eine gemeinsame Aktivität durchgeführt wurde, bedankte sich Flörke für die vielen Hilfsprojekte, die von Lions in der Stadt durchgeführt wurden, vor allem für das Programm Lions-Quest, das an den Schulen als „Hilfe für das Erwachsenwerden“ durchgeführt wird. Präsident Mathias Steinberg und Vizepräsident Markus Guggenbühl versprachen, auch in Zukunft die Jumelage (Partnerschaft) weiter lebendig zu erhalten und dabei über die Grenzen hinweg den Leitspruch „We serve“ umzusetzen.

Am Nachmittag gestalteten die Lions gemeinsam ein Walderlebnis für 50 Kinder aus dem Dießener Kinderheim St. Alban der Benediktinerinnen. Im Auwald am Lech war mit Unterstützung des städtischen Forstamtes ein Parcours mit den unterschiedlichsten Anforderungen vorbereitet. So gab es in einem Bachlauf ein Schiffle-Wettrennen. An einer anderen Station musste Holz genau nach Gewicht gesägt, also Pfundsägen gemeistert werden. Dann gab es einen Platz zum Croquet-Spielen. An einer anderen Stelle war ein kleines Blockhaus aufzubauen, wieder an einer anderen Stelle gab es das Huhn-und-Ei-Spiel. Die Lions waren an den Stationen Helfer und Schiedsrichter und manche spielten verstohlen auch selbst mit großer Freude mit.

Die Lionessen hatten Kuchen und Getränke vorbereitet und schließlich wurden noch Würstchen gegrillt, bevor die Kinder mit einem Bus wieder nach St. Alban zurückgebracht wurden. Die Lions besuchten dann die lange Nacht der Kunst. Am Sonntag wurde von den Teilnehmern die Militärische Sammlung und die KZ-Gedenkstätte in der Bunkeranlage der Welfenkaserne besucht. Die Schweizer Lions zeigten sich von dem ausführlichen Vortrag und der Führung von Oberstleutnant Gerhard Roletscheck tief beeindruckt. Die Begegnung mit den Dokumenten über einen Teil des Holocausts führte zu vertiefenden Diskussionen. (lt)

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