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Kirche

24.04.2015

Die Ministranten lagen ihr besonders am Herzen

Pfarrer Thomas Herz verabschiedet Mesnerin Paula Weh.
Bild: Kirchenverwaltung

Paula Weh wurde nach über 20 Jahren als Mesnerin in den Ruhestand verabschiedet

Vor Kurzem wurde Paula Weh nach über 20-jähriger Tätigkeit als Mesnerin in der Pfarrkirche St. Georg verabschiedet. Sie begann ihren Dienst als Mesnerin in Pürgen am 1. Januar 1995 und übte diesen bis Mitte des Jahres 2013 hauptamtlich aus, danach bis zum Eintritt in den Ruhestand als Mesnervertretung. Kirchenpfleger Hubert Ebenhoch bedankte sich im Namen der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates mit einem Blumenstrauß und würdigte die Verdienste der Mesnerin um die Pfarrei und die Pfarrkirche St. Georg.

Die Mesnerarbeit gehe weit über die Gottesdienste hinaus. Hierzu zähle unter anderem die Arbeit mit den Ministranten und das liebevolle und umsichtige Ausschmücken der Pfarrkirche, besonders zu Festgottesdiensten und Maiandachten. Dazu kämen viele verschiedene Dienste rund um das Gotteshaus.

Aber auch außerhalb der Mesnertätigkeit habe sich Paula Weh in der Pfarrgemeinde engagiert. So sei sie zum Beispiel über Jahre in der Betreuung des monatlichen Seniorentreffens tätig gewesen.

Pfarrer Thomas Herz dankte ihr für die Dienste und verlas die Dankesurkunde des Bistums Augsburg, die er ihr danach aushändigte. Außerdem überreichte er ihr die Kerze des Mesnerverbandes sowie ein Bild der Heiligen Paula. Für ihren weiteren Lebensweg wünschte Pfarrer Herz Paula Weh alles Gute und Gottes Segen. Ein besonderer Dank gelte auch Edeltraud Herzog und Burghart Küttner, die sich bereit erklärt haben, gemeinsam die Mesnervertretung zu übernehmen, betonte er anschließend.

Paula Weh richtete dann Abschiedsworte an die Kirchenbesucher und gab einen Rückblick auf ihre Tätigkeit. In ihrer 20-jährigen Dienstzeit habe sie sieben verschiedene „Chefs“ gehabt. Ihre Tätigkeit als Mesnerin habe sie immer gerne ausgeübt.

Besonders am Herzen seien ihr die Ministranten gelegen, mit denen sie stets ein sehr gutes Verhältnis gehabt habe. Ihrer Nachfolgerin als hauptamtlicher Mesnerin, Ilona Krause-Metsch, wünschte sie alles Gute für die Ausübung Ihrer Tätigkeit. Von den Kirchenbesuchern wurde Sie mit einem großen Applaus verabschiedet. (lt)

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