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Pflugdorf

30.07.2018

Die Ortsdurchfahrt in Pflugdorf wird erneuert

Die Erneuerung der Pflugdorfer Ortsdurchfahrt wird für die Gemeinde Vilgertshofen ein großes Vorhaben.
Bild: Thorsten Jordan

Rund 2,2 Millionen Euro wird der Ausbau von Weilheimer Straße und Rathausstraße im nächsten Jahr kosten.  Das erfahren die Bürger bei einer Versammlung.

Die Ortsdurchfahrt von Pflugdorf ist die letzte noch nicht sanierte Straße in der Gemeinde Vilgertshofen. Das erfuhren die Anwohner der Weilheimer Straße und der Rathausstraße bei einer Anliegerversammlung. Die beiden Straßen, die sich von Ost nach West durch den Ort schlängeln, sollen in zwei Bauabschnitten erneuert werden.

Grundstücksverhandlungen müssen noch geführt werden

Die Kosten belaufen sich laut Planer Christian Kraus nach einer ersten vorsichtigen Schätzung auf rund 2,2 Millionen Euro, davon 1,2 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt. Zuschüsse könne die Gemeinde in Höhe von 30 bis 35 Prozent erwarten, sagte Bürgermeister Dr. Albert Thurner. Er stellte auch den groben Zeitplan vor: Für 2019 sei der Start im Osten an der Weil-heimer Straße angedacht. „Das hängt aber stark von der finanziellen Situation in der Gemeinde ab und wie sich die Grundstücksverhandlungen entwickeln, die noch zu führen sind.“ Denn die Grundstücksgrenzen würden zum Teil „vogelwild“ verlaufen. Rund 750 Quadratmeter müssten von Privatpersonen erworben werden, im Gegenzug könnten etwa 300 Quadratmeter den Anliegern „zurückgegeben“ werden.

Wegen der Zuschüsse wird Gehweg 1,80 Meter breit

Die etwa 1,2 Kilometer lange Straße soll eine Fahrbahnbreite von sechs Metern erhalten und einen Gehweg von 1,80 Metern Breite. Auf die Frage, warum ein so breiter Gehweg gebaut werden müsse, antwortete Kraus: „Das hat etwas mit den beantragten Zuschüssen zu tun, die es nur unter bestimmten Auflagen gibt.“ Als Beispiel führte er die Ortsdurchfahrt in Denklingen an, die derzeit saniert würde und die ebenfalls einen Gehweg mit dieser Breite erhalte.

Zu den geplanten Maßnahmen im Zuge der Sanierung gehören die Ertüchtigung der Wasserleitungen und des Regenwasserkanals sowie die Erweiterung der Strom-, Telefon- und Breitbandversorgung. Außerdem ist geplant, im östlichen Bereich die Straßenbeleuchtung zu erneuern. Einer der Anlieger sprach an, dass einige der Häuser sehr nah am Straßenrand stünden, und wollte wissen, wer im Falle eines Schadens während der Bauarbeiten hafte. „Das Baugrundrisiko liegt bei der Gemeinde“, antwortete der Planer. Albert Thurner fügte an, wer es wünsche, der könne eine Bestandsaufnahme seines Hauses dokumentieren lassen. Auf die Frage, wie dieses Bauvorhaben finanziert werden soll, sagte der Rathauschef: „Wir haben momentan 2,7 Millionen Euro Rücklagen, werden aber wohl um eine Kreditaufnahme nicht herum kommen.“ Insbesondere im Hinblick auf die weiteren großen Maßnahmen wie den Erweiterungsbau am Kindergarten in Stadl.

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