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Basketball

04.10.2016

Die Reise beginnt sehenswert

Der Start verlief etwas schleppend, aber dann macht Landsberg (weiße Trikots) mit Ingolstadt kurzen Prozess: 92:65 hieß es am Ende.
Bild: Thorsten Jordan

Landsberg setzt zum Ligastart ein Ausrufezeichen. Ingolstadt kann nur am Anfang mithalten.

Nach der Schlusssirene blickten HSB-Coach Roman Gese und Teammanager Felix Bredschneijder etwas verwundert auf die Anzeigentafel im Sportzentrum. 92 Punkte standen dort für Landsberg und nur 65 für Ingolstadt. „Irgendwie wussten wir gar nicht, wie wir diese 92 Punkte zusammenbekommen haben. Unser Hauptaugenmerk lag eigentlich auf der Verteidigung“, so Gese nach dem gelungen Start in die neue Saison.

Den besseren Start hatten die Gäste aus Ingolstadt erwischt. Ob es die gute Kulisse, der Ligaauftakt oder das neu formierte Team war – am Ende ließ sich nur darüber spekulieren, warum die Landsberger Basketballer im ersten Viertel einem Rückstand hinterherliefen (13:18). „Am Anfang waren wir sehr nervös. Wir haben einfach ein bisschen gebraucht, bis wir ins Spiel reingekommen sind“, befand der Trainer im Nachhinein. Ingolstadt traf nach Belieben, während Landsberg in seinem Offensivspiel nur recht wenig Zustande brachte. Aber: Das Team HSB fing sich nach und nach. Hinten sicher stehen und vorne treffen, lautete die Devise. Und die Gäste bekamen zunehmend Probleme mit der variablen Landsberger Verteidigung. So ging es mit hauchdünnem Vorsprung für Ingolstadt (32:33) in die Pause.

Roman Gese machte seinem Team klar: „Es ist ganz normal, wenn man anfangs nervös ist. Die Chancen werden kommen, wenn wir cool bleiben.“ Und seine Spieler wurden regelrecht zu Kaltblütern. Denn im dritten Viertel liefen sie regelrecht zur Hochform auf. Mehrere Turnover zulasten Ingolstadts ließen das Selbstvertrauen bei Landsberg noch größer werden und mit 30:16 hatte man das Spiel nun deutlich gedreht. Und auch im Schlussabschnitt ließen die Hausherren nicht mehr locker und schraubten das Ergebnis mit 29:17 zum 92:65-Endstand hoch. Fleißigste Punktesammler bei den Landsbergern waren die beiden Neuzugänge Krzysztof Kaczmarek (19), Bastian Zinder (17), Heimkehrer Jonas Fiebich (14) und Niklas Brakel (13). Einen klitzekleinen Schönheitsfehler machte Trainer Roman Gese nach dem gelungenen Ligastart dann doch noch fest: „Bei den Freiwürfen ist noch Luft nach oben.“ Von den 52 Versuchen fanden nur 35 ihr Ziel. Roman Gese: „Wir sind zwar jetzt sehr selbstbewusst, aber wir haben noch viel Luft nach oben. Dieses Spiel war der Anfang einer Reise.“

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