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Landsberg

14.07.2019

Die Ruethenfestbesucher trotzen dem Regen

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Feuchtes Ruethenfest am Samstag: Bevor die Bühne am Hauptplatz genutzt werden kann, muss sie erst einmal von Wasser befreit werden.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Die Schauer am Auftaktwochenende fordern vor allem die Landsberger Gastronomen. Die Gäste bleiben aber trotz der unsicheren Wetterlage in der Stadt. Kritik gibt es von den Marktleuten.

Knapp eine Stunde vor dem Konzert am Hauptplatz ein Regenschauer, dann kommt wieder die Sonne heraus und belohnt die Landsbergbesucher am Samstag mit einem Regenbogen über dem Schmalzturm: Wer am ersten Ruethenfestwochenende dabei ist, muss mit Schirm oder Regencape ausgestattet sein, denn es regnet immer wieder. Aber meist nur kurz und das Wetter hält sich an den Zeitplan: Die großen Veranstaltungen bleiben weitgehend verschont.

„Nach der Eröffnung waren die Leute da, aber dann kam Regen und etwas Hagel“, bedauert Samuel Jörges vom Principe an einem Außenstand der Landsberger Lokalität, wo es beispielsweise Pizza oder Wein gibt. Das Wetter passe halt noch nicht so richtig, aber sonst sei alles gut. Außerdem: „Am Mittwoch kommt der Sommer wieder“, blickt er auf den Wetterbericht. „Wir hoffen, dass nach dem Konzert noch viele Leute auf einen Absacker kommen“, ist auch Simone Maier am Stand „Medardus Wallner“ ganz optimistisch, noch Wein, Prosecco oder Spritz ausschenken zu können. „Das passt schon“, sagt auch Manfred Leimgruber. Nach würzigem Käse riecht es an seinem Stand mit Südtiroler Spezialitäten. Auf dem Hellmairplatz sind die Biertische am Abend gut besetzt – bis besagter Regenschauer kommt und die Gäste unter die großen Schirme der Ausschankbuden oder Stände treibt.

Hier kommen Impressionen vom Auftaktwochenende des Ruethenfestes

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Bunter Bilderbogen vom Ruethenfest
Bild: Julian Leitenstorfer

Wird das Bernsteyn-Konzert abgesagt? Tobias Wohlfahrt vom Ruethenfestverein ist zuversichtlich, dass es bald aufhört zu schütten und er behält Recht: Die Sonne kommt und ein Regenbogen, über dem sich kurz sogar noch ein zweiter bildet, umrahmt den Hauptplatz magisch. Tribünenplätze werden trocken gewischt und auch am Hellmairplatz sitzen bald wieder einige Gäste.

Die Regenpause wird mit einem Cafébesuch überbrückt

Schon während des ganzen Tages gab es immer mal Schauer, doch viele Besucher stört dies offensichtlich nicht: „Wir waren in einem Café während des Regens“, erzählt Marko Prislin, der mit seiner Familie aus Söcking im Landkreis Starnberg gekommen ist. Er findet die Atmosphäre in Landsberg „traumhaft“: „Die Beflaggung überall, das wirkt alles richtig mittelalterlich.“ Tochter Selma freut sich, auf dem Roßmarkt in einem hölzernen Wikingerschiff in die Höhe zu schaukeln und dann wird noch über den Markt gebummelt, wo sich der Geruch von gebrannten Mandeln mit dem von Gegrilltem mischt. ,

Auch Jochen Duran aus Hurlach spricht von einem „tollen Fest“. Er ist mit seinen drei und sieben Jahre alten Töchtern hier, „wir kommen alle vier Jahre hierher“. Und natürlich habe die Große auch schon mal gefragt, ob sie da auch mitmachen könne. Doch aktiv dabei sein ist der Landsberger Jugend vorbehalten. Aber Ausstaffieren dürfen sich natürlich auch andere Kinder: Die siebenjährigen Zwillinge Felix und Erik sind schon mit Ritterkostüm verkleidet, jetzt bekommen sie an einem Stand noch Armbrust und Schild. „Es ist schön hier“, sagt Mutter Diana Walter, „und morgen geht es zu den Ritterspielen nach Kaltenberg.“

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