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Finanzen

17.03.2015

Die Sanierung der Halle ist eines der großen Projekte

An der Apfeldorfer Mehrzweckhalle stehen Sanierungsarbeiten an.

Der Haushalt der Gemeinde Apfeldorf steht für den Bürgermeister auf soliden Beinen

„Der Haushalt ist sehr solide. Mein Grundsatz lautet: Nicht mehr ausgeben, als wir haben und da steht auch der Gemeinderat dahinter. Wir sind in der glücklichen Lage, dass die Pro-Kopf-Verschuldung marginal ist.“ So fällt das Fazit von Apfeldorfs Bürgermeister Georg Epple zum nun vom Gemeinderat verabschiedeten Etat der Lechraingemeinde aus.

Die Sanierung der Mehrzweckhalle (135000 Euro), die Instandsetzung der Feldwege (150000 Euro) und schnelleres Internet (320000 Euro). Das sind einige der Kernprojekte, die die Gemeinde Apfeldorf in diesem Jahr im Auge und dafür höhere Summen im Etat vorgesehen hat. Wie berichtet, steht die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle an. „Als Mitglied bei der Landsberger Energie Agentur ist Apfeldorf als eine von vier Modellgemeinden im Landkreis ausgewählt worden“, so der Bürgermeister zum Projekt, das im Sommer beziehungsweise Herbst beginnen soll. Unter anderem soll im Zuge der Maßnahme auch die Landjugend eine neue Heimat in der Mehrzweckhalle finden und das dann frei werdende Landjugendheim von der Feuerwehr genutzt werden können, so Georg Epple. Geplant sei eine Sanierung der Halle über einen Zeitraum von zwei Jahren. Gerechnet werde mit einem Investitionsvolumen von rund 500000 Euro. Die Höhe eventueller Zuschüsse sei noch nicht absehbar, da noch keine konkreten Anträge gestellt worden seien.

In Sachen Energieeinsparung soll sich aber nicht nur was bei der Mehrzweckhalle tun, sondern auch am Feuerwehrgerätehaus mit einem neuen Tor und in Form neuer, energiesparender LED-Straßenlaternen im Bereich „Am Esele“ und an der Hauptstraße. Für letztere Maßnahme sind 60000 Euro im Haushalt vorgesehen. Dass Apfeldorf auf der Datenautobahn mitfährt, dafür sind 320000 Euro im Etat vorgesehen. Für den Bürgermeister ist die Investition in die Breitbandversorgung für eine moderne Kommune unerlässlich. Allerdings erwarte man bei dem Projekt eine 80-prozentige Förderung. Auch beim Hochwasserschutz soll sich dieses Jahr etwas tun: Für den Bereich im Unterdorf sind 70000 Euro vorgesehen.

Insgesamt hat der Verwaltungshaushalt (laufende Kosten) ein Volumen von 1,72 Millionen Euro. Im investiven Bereich (Vermögenshaushalt) sind es 2,02 Millionen Euro. Um alle in 2015 geplanten Maßnahmen durchführen zu können, ist eine Rücklagenentnahme (etwa 420000 Euro) geplant. Hinzu kommt eine Kreditaufnahme in Höhe von 500000 Euro. „Die Kreditaufnahme ist für den Fall geplant, dass es günstige Zinsen gibt“, so Bürgermeister Georg Epple. Derzeit wird noch ein Darlehen in Höhe von 234000 Euro abbezahlt – bei Rücklagen von 1,3 Millionen Euro. Angesichts dieser Zahlen sagt das Gemeindeoberhaupt: „Wir sind auf einem guten Weg.“

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