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Kommentar

26.11.2017

Die Schätze achtsam behandeln

 LT-Redakteur Gerald Modlinger.
Bild: Julian Leitenstorfer

Gerald Modlinger freut sich in seinem Kommentar, dass die Landsberger besonders auf ihre wertvollen Baudenkmäler achten.

Dass es zwischen Schützen und Nützen von historischer Bausubstanz zu Interessenkonflikten kommen kann, ist nicht verwunderlich.

Man kann auch sagen, es gehört zum Geschäft, es muss zum Geschäft gehören.

Wie so oft bedingen sich die Dinge gegenseitig. Ohne so viele historisch wertvolle Bauten würde der Landsberger Altstadt das Exklusive und Besondere fehlen. Die vielen alten Balken, Mauern und Stuckteile machen die Stadt attraktiv.

Die Hauseigentümer sind also gut beraten, achtsam damit umzugehen. Nur dann rechnet sich ihr Investment.

Dieser Interessenkonflikt mag zwar nicht jedem Fall zur völligen Zufriedenheit des Denkmalschutzes und auch der kritischen Öffentlichkeit gelöst werden. Andererseits ist es aber auch nur möglich, ein altes Gebäude zu erhalten, wenn es genutzt wird und quasi das Geld für seinen Fortbestand selbst verdient.

Landsberg hat erfreulicherweise nicht das Problem wie nicht wenige andere historische Städte.

Andernorts stören zwar weniger Blechverblendungen und gelegentlich etwas missratene Auf- und Anbauten das Stadtbild als vielmehr durch Leerstand in ihrem Bestand bedrohte historische Gebäude.

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