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Ordnung

31.12.2020

Die Sicherheitswacht erweitert ihr Einsatzgebiet

Von links: Robert Sedlmayr (Bürgermeister Geltendorf), Moritz Hartmann (Zweiter Bürgermeister Landsberg), Dominic Jödicke (Markt Kaufering), Jens Brachwitz (Sicherheitswacht), Polizeidirektor Bernd Waitzmann, Christian Leitl (Sicherheitswacht), Robert Michel (Polizeihauptkommissar), Manuela Valentin und Frank Wildner (Sicherheitswacht), Stefan Mang (Polizeihauptkommissar), Harald Maier (Sicherheitswacht) und Thomas Salzberger (Bürgermeister Kaufering).
Bild: Stadt Landsberg

In Landsberg gibt es weitere Ehrenamtliche, die an belebten Plätzen Präsenz zeigen. In zwei weiteren Orten sind sie auch im Einsatz

Seit 2018 gibt es in Landsberg eine Sicherheitswacht. Die Sicherheitswacht ist aus dem Kerngedanken entstanden, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Jetzt hat sie weitere Mitglieder und auch das Einsatzgebiet wird erweitert.

„Das Sicherheitsniveau in unserer Stadt ist sehr hoch, doch gibt es immer die Möglichkeit, sich zu verbessern. Die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten zeigten sich in den letzten Jahren“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Landsberg.

Verschiedene Veranstaltungen hätten im Fokus gestanden und im Sommer würden die Männer und Frauen der Sicherheitswacht vor allem am Lech und auf den Kinderspielplätzen nach dem Rechten sehen. Die Reaktionen der Bürger seien meist positiv. Sehr häufig würden auch einfach Fragen nach dem Weg gestellt oder allgemeine Auskünfte gewünscht.

Die fünf aktuellen Mitglieder der Landsberger Sicherheitswacht bekommen nun Verstärkung von vier frisch ausgebildeten Kollegen und einer bereits ausgebildeten Kollegin. Zudem erweitert sich das Einsatzgebiet um die Gemeinden Geltendorf und Kaufering, mit denen man nun im Verbund zusammenarbeitet.

Ausbildungsleiter Polizeihauptkommissar Stefan Mang von der Polizeiinspektion Landsberg ist es wichtig, die Aufgabe der Sicherheitswacht darzustellen. Die Befugnisse gehen mit der Möglichkeit, Personalien festzustellen und kurzfristige Platzverweise ausstellen zu dürfen, zwar über die üblichen Befugnisse eines Bürgers hinaus, sie seien deswegen aber keine „Hilfspolizisten“. Die Mitglieder der Sicherheitswacht wollen Ansprechpartner für den Bürger sein und Sicherheit vermitteln und sind Bindeglied zur örtlichen Polizei.

Sie sind zwischen fünf und 25 Stunden im Monat im Dienst. Für die ehrenamtlichen Einsatzzeiten, die von der Polizei festgelegt werden, erhalten sie eine Aufwandspauschale in Höhe von acht Euro in der Stunde, teilt die Stadt mit. Die Vertreter der Polizeiinspektion Landsberg seien froh, dass motivierte und engagierte Freiwillige für die Sicherheitswacht gefunden werden konnten. (lt)

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01.01.2021

Genau was das Land braucht, mehr Ordnung, Sicherheit und Blockwarte!

{Ironie off}

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