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Landsberg

28.11.2017

Die Stadtpfarrkirche macht wieder auf

Über drei Monate war die Landsberger Stadtpfarrkirche geschlossen.
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Über drei Monate war die Landsberger Stadtpfarrkirche geschlossen.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Gute Nachrichten zum Start in die Vorweihnachtszeit: Mariä Himmelfahrt wird zum ersten Adventswochenende wieder geöffnet. Denn ein zweiter Gutachter gibt Entwarnung.

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, heißt es nicht nur in einem bekannten Adventslied, sondern ab dem ersten Adventsonntag auch wieder für die Landsberger Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Nach viermonatiger Schließung werden die Portale wieder geöffnet.

Nachdem Anfang August eine sehr geringe Menge Putz in der Kirche entdeckt worden war, deren Herkunft nicht genau zu klären war, wurde die Stadtpfarrkirche auf Anraten eines Restaurators und Anweisung der Abteilung Projektmanagement der Diözese Augsburg aus Sicherheitsgründen geschlossen. Eine erste Deckenuntersuchung Anfang Oktober ließ nichts Gutes erahnen, da mehrere Risse und Hohlräume entdeckt wurden.

Diese Bereiche wurden nun bei einer zweiten Deckenuntersuchung erneut von einem Stuckateur und einem Diplom-Restaurator in den Blick genommen. Bei dieser Untersuchung, die sehr zeitaufwendig war und eine Woche gedauert hat, wurden die bei der ersten Prüfung als problematisch eingestuften Stellen neu bewertet und, wenn nötig, durch einige wenige Plexiglasplatten gesichert.

Regelmäßige Kontrollen

Seitens des zweiten Gutachters sei der Pfarreiengemeinschaft schriftlich zugesichert worden, dass die Kirche wieder sicher betreten werden kann, berichten Stadtpfarrer Michael Zeitler und Kirchenpfleger Dr. Wolfgang Daum. Die Sperre der Kirche wurde daraufhin in Abstimmung mit der Stiftungsaufsicht wieder aufgehoben.

„Als Pfarrgemeinde sind wir dankbar und froh darüber, dass die Mitte unserer Gemeinde und unserer Stadt somit nicht länger geschlossen bleiben muss. Alles, was nach eingehender fachlicher Beratung möglich ist, wurde getan, um die Sicherheit zu gewährleisten und jegliche Gefährdung auszuschließen. Auch weiterhin werden wir in regelmäßigen Abständen, erstmalig in vier Jahren, Deckenbefahrungen vornehmen lassen, um den aktuellen Zustand der Kirchendecke zu überprüfen“, heißt es in einer Mitteilung der Pfarreiengemeinschaft weiter.

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