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Landsberg

13.06.2017

Die Stadtverwaltung als Kinderstube

Die Entenmama mit ihren neun Küken – jetzt sind sie an einen Weiher in den Wildpark umgezogen.
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Die Entenmama mit ihren neun Küken – jetzt sind sie an einen Weiher in den Wildpark umgezogen.
Bild: Patricia Banning

Eine Landsberger Entenfamilie hat sich ein ungewöhnliches Zuhause ausgesucht. Jetzt musste die Mutter mit ihren Küken umziehen.

Warum sich die Entenmutter wohl ausgerechnet diesen Platz zum Brüten ausgesucht hat? Das weiß nur sie selbst. Jedenfalls war die Verwunderung jetzt groß, als die Mitarbeiter der Landsberger Stadtverwaltung plötzlich ein leises Schnattern und Piepen durchs die geöffneten Fenster hörten. Sie schauten nach und entdeckten besagte Entenmutter samt Küken auf dem Dach der Stadtverwaltung.

Wie Pressesprecherin Simone Sedlmair berichtet, hatte es sich die Entenfamilie auf dem Dach bequem gemacht. „Die Stockente hat sich einen Brutort in luftiger Höhe ausgesucht.“ Dieser Anblick sei zwar durchaus eine nette und vor allem ungewöhnliche Abwechslung für die Mitarbeiter gewesen, dennoch war man sich schnell einig: Auf dem Dach gibt es kein Wasser und es herrscht womöglich Absturzgefahr für die Kleinen – die Enten wären sicher an einem natürlicheren Fleckchen Erde besser aufgehoben.

Also wurde die Entenmutter am Dienstag zusammen mit ihren neun Jungen ganz vorsichtig eingefangen und an einem Weiher im Wildpark freigelassen, so Simone Sedlmair. „Das neue Zuhause am Wasser wird der großen Familie sicher besser gefallen.“ Man habe die Entenfamilie ganz bewusst nicht in den Lech gesetzt, weil es sich hierbei um ein fließendes Gewässer handelt. In der Stadtverwaltung ist man nun froh darüber, dass die tierische Großfamilie in Sicherheit ist.

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