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13.03.2009

Die Strahlen werden gemessen

Apfeldorf (kus-) - Wie gefährlich sind die Strahlen des O2-Sendemasten in Apfeldorf wirklich? Und vor allem: Wie verändern sie sich durch die Anbringung der UMTS-Verbindung?

Diese Fragen sollen nun geklärt werden. Trotz Diskussionen hat der Apfeldorfer Gemeinderat beschlossen, die Strahlen im Dorf von einem Ingenieurbüro messen zu lassen. Schon öfters wurde im Gemeinderat darüber diskutiert, ob der Sendemasten für Mensch und Tier schädlich ist. Unabhängig davon habe sich vor einiger Zeit ein Ingenieurbüro aus Germering bei Bürgermeister Georg Epple gemeldet und angeboten, die Immissionswerte zu messen. "Die Messungen werden zu 90 Prozent von der Regierung Oberbayern gefördert", so Epple.

Die Kosten, die die Gemeinde nach Abzug der Zuschüsse zu tragen hat, belaufen sich auf schätzungsweise 250 Euro. Die Firma werde im Dorf an vier Orten messen. Nach Anbringung der UMTS-Verbindung auf dem Sendemasten in den nächsten Wochen soll eine zweite Messung stattfinden. "Wir haben nichts zu verbergen und sollten offen mit dem Thema umgehen", so Epple.

Kritik an den Messungen

Die Strahlen werden gemessen

Er und einige andere Ratsmitglieder hoffen, dass das ewige Streitthema um die Strahlen mit einem neutralen Gutachten gegessen sei. Vor allem die weiblichen Gemeinderatsmitglieder zeigten sich aber kritisch. Renate Riedle habe Bedenken, wie neutral die Messungen wirklich sind und ob man den Ergebnissen auch trauen könne.

Um die Messungen im Nachhinein beurteilen zu können, beschloss der Gemeinderat, die Ergebnisse beispielsweise im Rahmen einer Bürgerversammlung gemeinsam mit Fachleuten vorzulegen.

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