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Landsberg

24.01.2020

Die Zukunft der Landsberger Tafel ist gesichert

Die Landsberger Tafel (im Bild Leiterin Marlies Klocker) hat jetzt doch ein Ausweichquartier für die Zeit der Bauarbeiten auf dem Rotkreuz-Gelände an der Ehrenpreisstraße gefunden.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Jetzt gibt es doch eine Lösung: Die Lebensmittelausgabe in Landsberg hat ein Ausweichquartier, wenn beim Roten Kreuz gebaut wird.

Die Landsberger Tafel kann weitermachen, auch wenn an ihrem bisherigen Standort beim Roten Kreuz in der Ehrenpreisstraße gebaut wird. In der jüngsten Stadtratssitzung informierte Oberbürgermeister Mathias Neuner (CSU), wie es mit der Lebensmittelausgabe weitergehen kann.

Wie berichtet, war es bis vor Kurzem noch ungewiss, wie es mit der Tafel weitergeht, wenn sie ihre Räume beim Roten Kreuz in den nächsten Wochen verlassen muss. Diese werden abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Bereits im vergangenen Frühjahr hatte Neuner die ehemalige Mittelschule auf dem Schlossberg als Ausweichquartier angeboten. Allerdings sollen dort auch übergangsweise Kinder betreut werden – zum Beispiel während des Umbaus des Heilig-Kreuz-Kindergartens oder bis die Tagesstätte am Reischer Talweg bezugsfertig sein wird. Wegen räumlicher Überschneidungen (etwa im Hinblick auf die Toiletten) habe dann das Bauamt die Nutzung durch die Tafel jedoch wieder infrage gestellt, berichtete deren Leiterin Marlies Klocker.

"Wir bringen alle rein, aber es wird nicht ganz einfach"

Inzwischen ist man jedoch übereingekommen, dass die Tafel doch in die ehemalige Schule einziehen kann. Die Kinder werde man im Altbau unterbringen, sagte Neuner, allerdings müsse eine Gruppe wohl in den zweiten Stock, „wir bringen alle rein, aber es wird nicht ganz einfach“. WCs könne die Stadt nicht anbieten, die Tafel werde sich aber mit mobilen Toiletten behelfen, berichtete Neuner weiter. Auch für Parkplätze für die beiden Lieferfahrzeuge der Tafel sei in einem Holzanbau gesorgt, ergänzte Klocker gegenüber dem LT, „und für unsere Mitarbeiter und Kunden finden wir auch Parkplätze“, zeigte sie sich zuversichtlich.

Der Antrag von UBV und SPD, für einen Umzug der Tafel in das ehemalige Jesuitenkolleg Parkplätze zu schaffen, hatte sich damit erledigt. Eine solche Möglichkeit hatte Neuner auch ausgeschlossen. Es wäre unmöglich, dort noch zusätzlichen Verkehr aufzunehmen, und der benachbarte Innenhof diene zudem als Feuerwehr-Anfahrtszone. Wann die Tafel umzieht, steht laut Leiterin Klocker noch nicht fest. Beim Roten Kreuz könne man bis Ende Februar bleiben.

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