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Die neue B17 ist eine Wachstumsachse

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Kommentar Von Gerald Modlinger
17.09.2019

Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten: Diese Weisheit gilt auch für die neue Bundesstraße 17, die seit zehn Jahren durch das Lechfeld führt. Man könnte sich den heutigen Verkehr und die kürzeren Fahrzeiten auf der alten B17 wohl kaum noch vorstellen. Aber auf der alten Trasse ist noch viel los, weil manche immer noch gerne im Landsberger Westen nicht ums Eck, sondern auf der gewohnten Direttissima fahren wollen.

Aber Verkehr bringt auch Wohlstand. Zur „Erntebilanz“ im Zusammenhang mit der neuen B 17 gehört auch, dass an dieser ausgebauten Nord-Süd-Achse die lebhafteste Entwicklung im Kreisgebiet stattfindet. Hurlach und Igling gehören zu den am stärksten wachsenden Gemeinden – nicht nur mit Blick auf die Zahl der Einwohner, sondern auch die der Arbeitsplätze. Und die vier Spuren bis Landsberg wirken im Zusammenspiel mit den Überholabschnitten in Richtung Hohenfurch auch im gesamten Fuchstal. Die einst aus Münchner und Augsburger Sicht recht abgelegene Gegend ist näher herangerückt und für Pendler deutlich attraktiver geworden. Das Lechfeld und das Fuchstal sind mit der neuen B17 damit zu der Entwicklungsregion im Landkreis geworden.

Lesen Sie den Artikel zum Kommentar:Zehn Jahre vierspurige B17: Von Unfällen und Rasern im Landkreis Landsberg

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